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News, 23.04.2012
Abmahn-Abzocke
Wettbewerbszentrale warnt vor fingierten Abmahnungen
Kriminelle machen sich zurzeit den Namen der Wettbewerbszentrale zu eigen, um Unternehmen mit fingierten Abmahnungen und einer damit verbundenen Aufwandspauschale abzuzocken.
Empfänger einer entsprechenden Abmahnung sollten mit Wettbewerbszentrale in Verbindung treten.
Empfänger einer entsprechenden Abmahnung sollten mit Wettbewerbszentrale in Verbindung treten.
Nach Auskunft der Wettbewerbszentrale werden derzeit von unbekannten Dritten in deren Namen Abmahnschreiben mit einer Zahlungsaufforderung versandt,  die nicht von dieser veranlasst sind. Kurzum: die Abmahnungen sind gefälscht. Dem Bericht nach beanstanden die Kriminellen in den Abmahnschreiben die Verletzung wettbewerbsrechtlicher Bestimmungen und fordern die Empfänger zur Zahlung einer Aufwandspauschale in Höhe von 403,00 Euro auf. „Die Wettbewerbszentrale ist nicht Aussender dieser Abmahnungen“, so die „Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e.V.“ (Wettbewerbszentrale).

Laut Wettbewerbszentrale seien die fingierten Abmahnschreiben jedoch schon an dem im Vordruck für die Unterlassungserklärung angebrachten Aktenzeichen sehr leicht zu erkennen. So würden in den gefälschten Abmahnungen, anders als bei Wettbewerbszentrale üblich, als Aktenzeichen reine Ziffernfolgen verwandt. Bei Abmahnschreiben der Wettbewerbszentrale beginne das Aktenzeichen dagegen immer mit einem Großbuchstaben. Erst an diesen schließe sich dann eine Ziffernfolge an. Zudem betrage die von Wettbewerbszentrale mit Abmahnungen einhergehende Aufwandspauschale nicht 403,00 Euro, wie in den fingierten Abmahnschreiben geltend gemacht, sondern lediglich 219,35 Euro.

„Es ist beabsichtigt, die zuständige Staatsanwaltschaft einzuschalten“, so die Wettbewerbszentrale. Um die Urheber der fingierten Schreiben zu ermitteln, benötigten die Strafverfolgungsbehörden  allerdings die Originale der gefälschten Abmahnschreiben inklusive Briefumschlag. So würden die Ermittler in die Lage versetzt, gegebenenfalls nach DNA bzw. Fingerabdrücken zu suchen. „Sollten solche Originalbeweisstücke vorliegen, wird um Übersendung an die Wettbewerbszentrale zum Aktenzeichen DSW 2 0018/12 gebeten“, so der Wettbewerbsverein.
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