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News, 14.06.2013
Werbestudie
Verbraucher empfinden Online-Werbung mehrheitlich als lästig
Verbraucher tun sich nach wie vor mit digitaler Werbung schwer: Weder in Deutschland, noch in Großbritannien und Frankreich zählt Online-Werbung zu den Top 3 von Konsumenten präferierten Werbeformen, zeigt eine aktuelle Studie.
Fast zwei Drittel der Verbraucher finden Online-Werbung nervig.
Fast zwei Drittel der Verbraucher finden Online-Werbung nervig.

Klassische Werbung stößt bei Verbrauchern in Deutschland auf deutlich höhere Akzeptanz als Online-Werbung. Das geht aus der aktuellen Studie „Click Here: State of Online Advertising“ von Adobe hervor, in deren Rahmen der Softwareanbieter jeweils rund 1.250 Konsumenten und Marketingentscheider in Deutschland, Großbritannien und Frankreich zu digitalen Werbeformen befragt hat. Demnach finden beispielsweise zwei von drei befragten Deutschen Fernsehwerbung wichtiger als Werbung im Internet. Auch schafft es Online-Werbung in keinem der Befragungsländer im Ranking der beliebtesten Werbekanäle unter die Top 3.  Klarer Spitzenreiter ist in allen Ländern Werbung in Print-Zeitschriften (Deutschland: 28 %; Großbritannien: 39 %; Frankreich: 31 %). Auf Platz 2 in Deutschland liegt das Werbemedium Plakat (23 %), gefolgt von Schaufenster-Werbung (21 %). In Großbritannien ist das Fernsehen (23 %) als Werbekanal am zweitbeliebtesten, gefolgt von Internetseiten (12 %), während in Frankreich Plakatwerbung (24 %) den zweiten Platz belegt, knapp vor dem Fernsehen (23 %).

„Kreative Agenturen haben in den vergangenen Jahrzehnten traditionelle Werbung perfektioniert. Sie ist ein großer Bestandteil unseres täglichen Lebens und wir sind alle mit Fernseh-, Zeitschriften- und Radiowerbung aufgewachsen“, so Mark Phibbs, Vice President EMEA Marketing bei Adobe. Vor diesem Hintergrund sei es laut Phibbs nicht ganz überraschend, dass die Online- und Digitalkanäle nicht gleichermaßen erfolgreich seien. Wie die Studie aufzeigt, mangelt es den neuen digitalen Werbeformen insbesondere noch an Akzeptanz. So finden 62 Prozent der Deutschen Online-Werbung „ärgerlich“, und das obschon nach Angaben des Hightech-Verbandes BITKOM mittlerweile fast zwei Drittel der Verbraucher hierzulande Online-Käufe tätigen. Weitere Kritikpunkte sind der Studie nach, dass Online-Werbung störe (31 %) und überall verteilt sei (34 %). Nur eine kleine Minderheit kann Online-Werbung Positives abgewinnen und findet solche auffällig (22 %), intelligent (18 %) oder überzeugend (7 %).

„Unsere Studie ist ein wichtiges Alarmzeichen für Marken. Online bildet eine völlig neue Welt für Marketing und Werbung, die nach neuen Wegen für die Kundenansprache ruft", resümiert Phibbs. "In Wirklichkeit gewöhnen sich sowohl Marken als auch Konsumenten an die Tatsache, dass online eine direkte Kommunikation mit Kunden erfordert, während traditionelle Werbung Botschaften verbreiten. Die Marken, die diese Chancen nutzen, werden die Gewinner in der digitalen Welt sein.“

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