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News, 20.09.2012
Boom im Online-Werbemarkt hält an
Ausgaben für Online-Werbung steigen auf Rekordniveau
Im laufenden Jahr werden Werbetreibende in Deutschland nach einer Erhebung des Branchenverbandes BVDW so viel in Online-Werbung investieren wie nie zuvor. Demnach wird 2012 gut jeder fünfte Werbe-Euro in Online-Werbung fließen.
Während Zeitungen beim Werbeumsatzanteil über eine Prozentpunkt verloren, legte Anteil der Werbeausgaben für Online-Werbung um über zwei Prozentpunkte zu.
Während Zeitungen beim Werbeumsatzanteil über eine Prozentpunkt verloren, legte Anteil der Werbeausgaben für Online-Werbung um über zwei Prozentpunkte zu.

Der deutsche Online-Werbemarkt wird erstmals die Sechs-Milliarden-Euro-Marke überschreiten. Wie eine aktuelle Erhebung des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ergeben hat, dürften die Bruttowerbeinvestitionen in Online-Werbung 2012  auf ein Volumen von 6,44 Milliarden Euro steigen. Das ist Zuwachs gegenüber Vorjahr um 12 Prozent, womit der Branchenverband seine letzte Wachstumsprognose aus dem Frühjahr um einen weiteren Prozentpunkt angehoben hat. Zugleich erwartet der Verband, dass sich der Anteil des Mediums Internet am Bruttowerbemarkt in Deutschland auf 21,8 Prozent erhöhen wird. Damit baut das Medium Online seinen Vorsprung als zweitstärkste Werbegattung im Mediamix gegenüber Zeitungen und Publikumszeitschriften weiter aus, während das TV als Erstplatzierter gegenüber digitalen Medien an Boden verliert. „Der Online-Werbemarkt hat sich im ersten Halbjahr 2012 über unsere Erwartungen entwickelt. Wir gehen davon aus, dass der Markt auch in der zweiten Jahreshälfte stabil auf hohem Niveau weiter wachsen wird“, so der Verband.

Klassische Werbung mit stärkstem Wachstum

Der größte Anteil der Online-Werbespendings wird 2012 erneut auf klassische Online-Werbung entfallen. So dürften die Werbeausgaben für Bannerwerbung & Co. in diesem Jahr um 14 Prozent auf ein Gesamtvolumen von 3,74 Milliarden Euro steigen. Laut Prognose werden damit 58 Prozent der Online-Mediabudgets in Deutschland in klassische Online-Werbung fließen. In seiner Frühjahrsprognose hatte der Verband noch lediglich ein Wachstum dieses Online-Werbesegments um 12 Prozent erwartet. „Für den gesamten Markt erweist sich die klassische Online-Werbung somit als stärkster Treiber“, konstatiert der Bundesverband.

Auf dem zweiten Platz im Ranking der Online-Werbeausgaben in Deutschland steht auch 2012 das Suchmaschinenmarketing, also die Suchwortvermarktung. Hier rechnet der Verband im laufenden Jahr mit einem Anstieg der Bruttowerbeumsätze um 10 Prozent auf insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro. Auf Affiliate Netzwerke, die dritte Säule im Online-Werbemarkt, werden  laut Prognose 411 Millionen Euro entfallen. Auch hier ist das ein Plus von 10 Prozent.

Zeitungen und Publikumszeitschriften büßen weiter ein

Während das Medium Internet seinen Anteil am Bruttowerbemarkt gegenüber dem Vorjahreswert von 19,6 Prozent erneut um 2,2 Prozentpunkte auf nunmehr 21,8 Prozent nach oben schraubt, verlieren Zeitungen und Publikumszeitschriften weiter an Boden. So dürfte sich der Anteil der auf Zeitungen entfallenden Werbeausgaben am gesamten Werbemarkt der Erhebung nach von 18,5 Prozent im Vorjahr auf 17,1 im Jahr 2012 verringern. Auch für die Publikumszeitschriften fällt vom Werbekuchen laut Prognose weniger ab als noch im Jahr zuvor: Ihr Umsatzanteil an den Werbespendings sinkt von 12,8 auf 12,1 Prozent. Weitere 5,0 Prozent der Bruttowerbeinvestitionen werden auf das Medium Radio entfallen, dessen Umsatzanteil damit ebenso konstant bleibt wie der Mediums Plakat (4,4%) und der der Fachzeitschriften (+1,4%). Umsatzstärkster Werbegattung bleibt das Fernsehen, das mit einem leichten Plus von 0,2 Prozentpunkten auf 38,2 Prozent behauptet, allerdings aufgrund des deutlich stärkeren Wachstums der Budgets für Online-Werbung gegenüber digitalen Werbemedien an Vorsprung einbüßt.

Wie Paul Mudter, Geschäftsleiter Interactive bei IP Deutschland und Vorsitzender des Online-Vermarkterkreises, als Fazit festhielt, bestätige die neueste Erhebung „die hohe Relevanz von Online-Werbung in einer ganzheitlichen Kommunikationsstrategie.“

Der komplette „OVK Online-Report 2012/02“ mit allen Zahlen zum Online-Werbemarkt 2012 steht als PDF-Dokument kostenfrei zum Download zur Verfügung.

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