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Wenn Geist und Körper ständig kraftlos ist - Das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS) und Burnout-Syndrom

Bamberg. Helga Müller (Name fiktiv) fühlt sich oft müde. Selbst die Arbeiten, die ihr vor wenigen Monaten kaum Mühe machten, kann sie jetzt kaum noch bewältigen. Sie fühlt sich meist kraftlos und kann sich nur schlecht konzentrieren.
(PM) Bamberg, 19.04.2010 - Viele Mediziner können weder diese Symptome noch deren Ursache erklären, da die Standardlaboruntersuchungen in der Regel unauffällig sind. Die Patienten werden deshalb fälschlicherweise häufig als psychisch krank eingestuft.
Nach einem Artikel in der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 18. März 2010 (S. 38) sind laut Schätzungen zwischen 300.000 bis 1,5 Millionen Bürger in Deutschland davon betroffen. Sie sollen am Chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) oder Burnoutsyndrom leiden. Dr. Wolfram Kersten, Facharzt für Innere Medizin und Naturheilverfahren aus Bamberg hat sich auf diese so genannten Multisystem-erkrankungen spezialisiert und setzt sich mit den wissenschaftlich gesicherten Grundlagen dieser beiden Erkrankungsformen auseinander.

Er führt seit 2008 eine Privatpraxis und beschäftigt sich seit 12 Jahren mit der Prävention und Therapie Chronischer Zivilisationserkrankungen und unnatürlicher Alterungsvorgänge. Nach seinen Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Basisliteratur ist das CFS Ausdruck mangelnder Energieproduktion in nahezu allen Zellen des Organismus, besonders aber im Zentralnervensystem. Laut einer Arbeit der Universität Oxford vom Januar 2009 gibt es einen engen Zusammenhang zwischen CFS und einem generalisierten Mangel an ATP (Adenosintriphosphat), das der Energieversorgung der Zellen dient und in weißen Blutkörperchen deutlich vermindert nachweisbar ist. Für ihn ist belegt, dass es sich beim CFS und Burnout-Syndrom um Multisystemerkrankungen handelt, die in sehr unterschiedlicher Ausprägung auftreten können. „Sowohl beim CFS als auch beim Burnout-Syndrom besteht ein gravierender Mangel an zellulärer Energie, der messbar ist“, meint Dr. Kersten.

Weil viele Mediziner die tiefer gehende Diagnostik und die entsprechende Literatur nicht kennen, kommt es für viele Patienten meist zu einer Odyssee von Arztkontakten. Sie fühlen sich unverstanden und hilflos und leiden unter diesem Unverständnis der aufgesuchten Ärzte. „Manche ziehen sich auch von Freunden und Bekannten zurück“, weiß der Arzt aus Gesprächen mit Betroffenen.

„Sowohl bei CFS als auch beim Burnout-Syndrom liegt eine Funktionsstörung der Mitochondrien, den „Kraftwerken“ unserer Zellen, vor. Menschen mit „Burnout-Syndrom“ weisen dabei spezifische Persönlichkeitsmerkmale auf, die die Entwicklung dieser Erkrankung begünstigen “, erklärt Dr. Kersten. Das CFS entwickelt sich in 80 % der Fälle in Folge viraler, bakterieller und parasitärer Infektionen. Auch physische Traumata (HWS-Schleudertrauma), toxische Belastungen und Umweltgifte gehören zu den möglichen Ursachen des CFS.

Die Quellen des Burnout-Syndroms liegen für den Mediziner in absoluter oder relativer beruflicher Überforderung, was sich zunehmend auf das private Umfeld überträgt. Dr. Wolfram Kersten: „Während das Chronische Müdigkeitssyndrom relativ abrupt beginnen kann, ist der Zusammenbruch bei „Burnout“ die Konsequenz einer langjährigen Entwicklung. Bei aufmerksamer Beobachtung und frühzeitiger Diagnostik haben die Betroffenen die Chance, dieses „Ausgebranntsein“ durch frühzeitige Labordiagnostik, gründliche Anamnese und adäquate Therapie zu verhindern“, so der Mediziner. Im Gegensatz zum CFS sei beim Burnout-Syndrom eine begleitende psychotherapeutische Behandlung sehr sinnvoll.

Bei seinem Vortrag am 21. April um 19.30 Uhr in der Heinrich Lades Halle in Erlangen (Rathausplatz 2) geht Dr. Kersten auf die zellulären und biochemischen Störungen bei beiden Krankheitsbildern ein. Zugleich gibt er Ratschläge zur Prävention und Therapie. Der Eintritt ist frei.
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ÜBER PRAXIS DR. WOLFRAM KERSTEN

Seit 1998 betreibt Dr. Wolfram Kersten intensive Forschungen und Weiterbildung auf dem Gebiet der Toxikologie, des oxidativen und nitrosativen Stresses, der Molekularbiologie, der Genetik der Enzympolymorphismen, der Prävention und Therapie ...
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