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News, 09.09.2015
Insolvenzen weiter rückläufig
Weniger Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr
Der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hat sich im ersten Halbjahr fortgesetzt. Auch die Verbraucherinsolvenzen nahmen weiter ab. Im Juni lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen jedoch deutlich höher als im Vorjahresmonat.
Auch die Insolvenzen ehemals Selbstständiger zogen etwas an (Bild: panthermedia.net / Heike Brauer).
Auch die Insolvenzen ehemals Selbstständiger zogen etwas an (Bild: panthermedia.net / Heike Brauer).
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt in Deutschland weiter. Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge meldeten im ersten Halbjahr bei den Amtsgerichten 11.558 Unternehmen Insolvenz an. Das waren 3,9 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2014. Im Juni wurde allerdings der Abwärtstrend gebremst. Hier lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen mit 2.016 beantragen Insolvenzverfahren 11,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber Mai (1.761 Insolvenzanträge) erhöhte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sogar um 14,5 Prozent. Auch die Zahl der Insolvenzen (ehemals) Selbstständiger nahm auf Monatssicht leicht zu (Juni: + 3,5 % auf 1.711 Fälle)

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Handel und im Baugewerbe. Auf diese Branchen entfielen im ersten Halbjahr mit 2.083 beziehungsweise 1.964 Insolvenzanträgen mehr als ein Drittel aller Unternehmensinsolvenzen. Dahinter folgten freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleister (1.347 Insolvenzverfahren), das Gastgewerbe (1.187 Unternehmensinsolvenzen), sonstige Dienstleister (1.063 Insolvenzanträge) und das Verarbeitende Gewerbe (899 Insolvenzen). Hinzu kamen 10.264 Insolvenzen ehemals selbstständig tätiger Personen, die ein Regel- beziehungsweise Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen unterschritt das Vorjahresniveau im ersten Halbjahr mit 40.321 beantragten Insolvenzverfahren sogar um 8,3 Prozent. Davon entfielen auf den Juni 7.143 Fälle. Das ist ein Rückgang gegenüber Juni 2014 um 7,3 Prozent, zugleich aber auch hier auf Monatssicht ein deutlicher Zuwachs um 15,5 Prozent (Mai: 6.171 Verbraucherinsolvenzen). Die Gesamtzahl der Insolvenzen – inklusive Nachlässe und Gesamtgut – verringerte sich im ersten Halbjahr mit 63.945 Fällen auf Jahressicht um 6,1 Prozent (Juni: 11.165 Insolvenzen; - 3,8 %).

cs/Destatis
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