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News, 15.09.2011
Weniger Existenzgründer
Zahl der Unternehmensgründungen gesunken
Der Beschäftigungsboom am deutschen Arbeitsmarkt hat in der ersten Jahreshälfte die Zahl der Unternehmensgründungen in Deutschland deutlich sinken lassen.
Weniger Existenzgründer, weniger Betriebsaufgaben bei größeren Unternehmen, weniger Unternehmensinsolvenzen – so die Bilanz des ersten Halbjahrs.
Weniger Existenzgründer, weniger Betriebsaufgaben bei größeren Unternehmen, weniger Unternehmensinsolvenzen – so die Bilanz des ersten Halbjahrs.
Im ersten Halbjahr haben erheblich weniger Deutsche den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt als im entsprechenden Vorjahreszeitraum, zeigt einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamtes.  Am stärksten sank die Zahl der Gründungen im Nebenerwerb, die im ersten Halbjahr mit knapp 122.000 Gewerbeanmeldungen um 16,2 Prozent geringer ausfiel als in der ersten Jahreshälfte 2010. Die Zahl der Unternehmensgründungen, deren Rechtsform und Beschäftigungszahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen, lag mit rund 75.000 Gewerbeanmeldungen 4,0 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Bereich der Kleinunternehmen verzeichneten die Gerichte mit rund 175.000 Gründungen einen Rückgang der Gründungsaktivitäten um 4,7 Prozent. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen - Unternehmensgründungen, Betriebsübernahmen, Umwandlungen und Zuzüge zusammengenommen – lag im ersten Halbjahr bei rund 418.000 und verringerte sich auf Jahressicht um 7,7 Prozent.

Bei den Gewerbeabmeldungen zeigte sich dagegen im Vergleich zum Vorjahr eine unterschiedliche Entwicklung. Während im Bereich der Unternehmen mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung die Zahl der Gewerbeabmeldungen mit knapp 62.000 Betriebsaufgaben binnen Jahresfrist um 4,6 Prozent zurückging, stand bei den Kleinunternehmen mit 149.000 Unternehmensschließungen ein Zuwachs um 1,0 Prozent. Im Bereich der Nebenerwerbsbetriebe lag die Zahl der Gewerbeabmeldungen mit 149.000 sogar 4,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Inklusive Betriebsübergaben, Umwandlungen oder Fortzüge wurden im ersten Halbjahr knapp 356.000 Gewerbeabmeldungen registriert und damit 0,1 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen belief sich im ersten Halbjahr auf 15.247 Fälle. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Rückgang um 7,4 Prozent. Die mit den Unternehmensinsolvenzen einhergehenden offenen Forderungen bezifferten die Gerichte im Zeitraum Januar bis Juni kumuliert auf 15,8 Milliarden Euro. In der ersten Jahreshälfte des vergangenen Jahres hatte Summe der offenen Forderungen noch 21,2 Milliarden Euro betragen.
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