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News, 26.07.2010
Weniger Auftragseingänge
Dämpfer für die deutsche Bauwirtschaft
Im Mai verzeichnete das deutsche Bauhauptgewerbe erstmals wieder weniger Auftragseingänge als im Vorjahresmonat.
Nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag das Volumen der Auftragseingänge im deutschen Bauhauptgewerbe im Mai preisbereinigt um 0,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Danach konnte allein der Hochbau bei den Neuaufträgen gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 Prozent zulegen, während im Tiefbau die Baunachfrage auf Jahressicht um 1,5 Prozent zurückging. Damit hat sich die Nachfrage im Bauhauptgewerbe auf Jahressicht zum dritten Mal in Folge abgeschwächt: Im Februar hatten die Auftragseingänge noch um 25,4 Prozent, im März um 14,9 Prozent und im April um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen.

Beim Umsatz verzeichnete das Bauhauptgewerbe, zu dem Bauunternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern zählen, dagegen eine im Vergleich zum April leicht aufwärts gerichtete Entwicklung. So lag der Umsatz im Bauhauptgewerbe mit rund 6,8 Milliarden Euro im Mai zwar erneut um 1,0 Prozent unter dem Vorjahresmonat, allerdings nicht mehr so stark wie April, wo der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr noch um 2,7 Prozent zurückgegangen war.

Auch bei der Beschäftigung hat sich der Abwärtstrend leicht abgeschwächt: Laut Statistikbehörde belief sich die Gesamtzahl der in Betrieben des Hoch- und Tiefbaus Erwerbstätigen Ende Mai auf 699.000 Personen, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um etwa 9.000 Beschäftigte bzw. 1,2 Prozent bedeutet. Im April war die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe mit 695.000 Personen noch um 11.000 bzw. 1,6 Prozent unter dem Vorjahresmonat gelegen.

Ungeachtet der im Mai auf Jahressicht leicht rückläufigen Auftragseingänge verbuchte das Bauhauptgewerbe in den ersten fünf Monaten diese Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Auftragsplus von preisbereinigt 5,6 Prozent. Weiter negativ dagegen bleibt die Bilanz beim Umsatz, der im Zeitraum Januar bis Mai mit insgesamt 24,4 Milliarden Euro um 9,5 Prozent niedriger ausfiel als im  Vergleichszeitraum 2009. Die Beschäftigung blieb in diesem Zeitraum um 0,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
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