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News, 19.05.2010
Weltwirtschaft
Konjunktur zieht weltweit weiter an
Die Weltwirtschaft befindet sich weiter im Aufwind. Im zweiten Quartal stieg der vom Ifo-Institut erhobene Indikator zur Lage der Weltkonjunktur auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren.
Wie das Münchener Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Mittwoch mitteilte, hat sich das Weltwirtschaftklima im zweiten Quartal erneut verbessert. Danach legte der im Rahmen des World Economic Survey (WES) erhobene Weltwirtschaftsklimaindex, für den im April 1.154 Experten aus 110 Ländern zur aktuellen Lage und den Aussichten in jeweiligen Volkswirtschaften befragt wurden, erneut um 4,6 Punkte auf 104,1 Punkte zu. Damit wird das Wirtschaftsklima aktuell so gut beurteilt wie seit dem dritten Quartal 2007 nicht mehr (113,6 Punkte).

„Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Weltkonjunktur Tritt gefasst hat“, erklärte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Den größten Schub gab es erneut in Asien, wo der Klimaindikator erneut kräftig anstieg und mit 113,2 Punkten den höchsten Stand seit fast sechs Jahren erreichte (Q2/2004: 123,1 Punkte). In Nordamerika hat sich das Klima ebenfalls erneut verbessert, wobei der Indikator mit 95,4 Punkten hier nun erstmals seit Anfang 2007 wieder über seinem langfristigen Mittelwert (93,0 Punkte) liegt. Anders in Westeuropa: Hier verbesserte sich das Klima nur minimal und bleibt mit einem Indikatorwert von 88,7 Punkten – wenn auch zum fünften Mal in Folge verbessert - weiter unter dem langjährigen Durchschnitt.

Ungeachtet der erneuten Aufhellung des weltweiten Wirtschaftsklimas wird die aktuelle Wirtschaftslage außerhalb von Asien aber weiterhin als ungünstig bewertet. Auch bleiben die Erwartungen der WES-Experten für die kommenden sechs Monate in allen Regionen zwar weiterhin nach oben gerichtet, jedoch nicht mehr ganz so stark wie noch im Vorquartal. Bezogen auf die Inflation gehen die befragten Wirtschaftsfachleute davon aus, dass die weltweite Teuerungsrate 2010 im Jahresdurchschnitt mit 3,1 Prozent leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen wird (2009: 2,5%). Im Hinblick auf die Währungskurse sagte Sinn, dass die großen Weltwährungen – der Euro, der US-Dollar, der japanische Yen und das britische Pfund –nach den eingetretenen Anpassungen nun von den befragten Experten im Weltdurchschnitt als angemessen bewertet würden.
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