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News, 07.12.2007
Welthandel
Deutschland beim Export auch weiterhin die Nr. 1
­Angaben der Welthandelsorganisation WTO zufolge bleibt Deutschland beim Export von Gütern weltweit spitze. Ob das im nächsten Jahr indes so bleibt, ist fraglich: Nach Einschätzung des Bundesverbands des deutschen Groß- und Außenhandels rüttelt China immer mehr am deutschen Thron.
Im Rahmen der Vorstellung des diesjährigen World Trade Report hat die Welthandelsorganisation WTO (World Trade Organization) die vorläufigen Zahlen zum Welthandel 2007 vorgestellt. Demnach bleibt Deutschland auch im Jahr 2007 die weltweit führende Exportnation, dicht gefolgt von China. Wenngleich die vorläufige Rangliste der größten Exportnationen dieser Welt noch nicht die Zahlen des vierten Quartals mit einschließt, rechnet die WTO einem Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zufolge nicht damit, dass sich daran bis Jahresende noch etwas ändert.

Nach WTO-Angaben stiegen die weltweiten Güterexporte „made in Germany“ von Januar bis September 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 969 Mrd. US-Dollar. Demgegenüber standen im selben Zeitraum Importe in Höhe von 768 Milliarden US-Dollar (Plus 15 %). "Die vorläufigen Handelsdaten für dieses Jahr unterstreichen die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft“, kommentiert Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im BMWi das deutsche Abschneiden.

Dass Deutschland auch dieses Jahr den ersten Platz behaupten konnte, führt Pfaffenbach zum einen auf die hohe Qualität deutscher Produkte und zum anderen die Innovationsfähigkeit Deutschlands zurück. In puncto Innovationsfähigkeit ist Deutschland jedoch längst nicht spitze: Im Ranking der weltweit 15 innovativsten Länder kommt Deutschland dieses Jahr nur auf Platz acht. Dies zeigt der „Innovationsindikator 2007“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). 2006 belegte Deutschland noch Platz sieben.

Dennoch zeigt sich der Bundesverband des deutschen Groß- und Außenhandels optimistisch: "Wir werden weiter wachsen, Titel hin oder her." Die Weichen, dass sie so bleibt, werden nicht zuletzt auch in den WTO-Verhandlungen gestellt, wie Pfaffenbach erklärt: „Diese Zahlen machen deutlich, dass einem erfolgreichen Abschluss der WTO-Verhandlungen zur Doha-Runde gerade für Deutschland große Bedeutung zukommt.“ So würde eine weitere Liberalisierung des Welthandels Pfaffenbach zufolge gerade einem exportorientierten Land wie Deutschland weiteren Schub für Wachstum und Beschäftigung verleihen.

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