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News, 18.04.2011
Weiter steigende Verbraucherpreise
Teure Energie treibt Inflation
Steigende Energiepreise haben im März die Inflation in die Deutschland weiter angefacht und die Verbraucherpreise so stark nach oben getrieben wie zuletzt im Herbst 2008.
Sprit wird immer teurer: Im März erhöhten die Mineralölkonzerne die Kraftstoffpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um über fünf Prozent.
Sprit wird immer teurer: Im März erhöhten die Mineralölkonzerne die Kraftstoffpreise gegenüber dem Vormonat im Durchschnitt um über fünf Prozent.
Wie das Statistisches Bundesamt bekannt gab, lagen die Verbraucherpreise im März erneut um 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Eine höhere Jahresteuerungsrate hatte es in Deutschland zuletzt im Oktober 2008 (+2,4%) gegeben. Im Februar war die Inflation - nach 2,0 Prozent im Januar -  ebenfalls bei 2,1 Prozent gelegen.  Im Vergleich zum Vormonat stieg der Index der Verbraucherpreise im März um 0,5 Prozent.

Stärkster Treiber der Inflation war einmal mehr der Preisauftrieb bei Energie (+10,5%), ohne deren Berücksichtigung die Teuerungsrate im März nur 1,0 Prozent betragen und damit weniger als halb so hoch gelegen hätte (+1,0%). Gegenüber Februar erhöhten sich die Preise für Energie um 2,9 Prozent. Am stärksten legten die Preise für Mineralölprodukte zu, die sich im März auf Jahressicht um 15,6 Prozent verteuerten. Dabei erhöhten sich die Preise für leichtes Heizöl binnen Jahresfrist um stolze 32,8 Prozent und die für Kraftstoffe um 11,2 Prozent. Strom verteuerte sich im März auf Jahressicht um 7,6 Prozent  und Gas um 3,6 Prozent. Gegenüber Februar gab es die höchsten Preisanstiege bei leichtem Heizöl (+8,1%) sowie bei Superbenzin (+5,2%) und Dieselkraftstoff (+5,0%).

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im März um 2,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Preistreiber waren hier vor allem Speisefette und Speiseöle, die sich auf Jahressicht um 13,8 Prozent verteuerten. Für Butter mussten Konsumenten sogar 28,4 Prozent mehr zahlen als im März 2010.  Deutliche Preisanstiege gab es zudem bei Obst (+9,8%), bei alkoholfreien Getränken (insgesamt: +5,3%; Fruchtsäfte: +9,5%; Kaffee: +14,7%) sowie bei Fisch und Fischprodukten (+4,3%). Für Obst und Gemüse mussten Verbraucher im März dagegen 4,6 bzw. 0,2 Prozent weniger zahlen als im Jahr zuvor.


Das Preisniveau von Waren insgesamt erhöhte sich im März auf Jahressicht um 3,2 Prozent, wobei sich Verbrauchsgüter um 4,6 Prozent verteuerten, Gebrauchsgüter mit mittlere Lebensdauer dagegen nur 1,2 Prozent. Die Preise für langlebige Gebrauchsgüter dagegen blieben insgesamt konstant (-0,0%). Besonders günstig waren hier im März vor allem Fernseher (-16,0%) und Notebooks (-13,7%).

Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich  0,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Deutliche Preisanstiege gab es hier vor allem bei Versicherungen (+3,2%), allen voran bei Krankenversicherungen (+6,4%). Auch die Nettomieten zogen im Vergleich zum Vorjahr an (+1,2%),  während sich Pauschalreisen und die Nachrichtenübermittlung  gegenüber März 2010 verbilligten (-3,0% bzw. -2,6%).
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