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Pressemitteilung

Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt

Das System in der Krise - Warum wir eine neue Ethik in der Wirtschaft brauchen.
(PM) Frankfurt, 30.10.2009 - Immer mehr Bürger beschleicht ein Unbehagen gegenüber dem freien Markt. Irritiert beobachten sie, wie sich die Einkommensunterschiede stetig weiter vergrößern, wie Unternehmen ihre Gewinne durch Massenentlassungen steigern und wie selbst das Alltagsleben schleichend ökonomisiert wird. Doch die vorherrschende ökonomistische Doktrin rechtfertigt alles: Sie setzt den entfesselten Markt kurzerhand mit gesellschaftlicher Freiheit gleich und betont, jede Beschränkung des Wettbewerbs führe zu Unfreiheit. Mehr Markt und Wettbewerb sei doch letztlich gut für uns alle, predigen die ökonomischen Eliten – und versuchen, den Bürgern die Vorfahrt fürs Kapital als Vorfahrt für Arbeit zu verkaufen.
Nur: Diese Argumentation überzeugt nicht mehr. Das marktwirtschaftliche System steckt in der Legitimationskrise. Noch fehlt aber eine systematische Analyse, um das verbreitete Unbehagen gegenüber der fortschreitenden Ökonomisierung unseres Lebens zu verstehen. Was ist eigentlich falsch am freien Markt? Und gibt es zum heutigen System überhaupt Alternativen?
Ulrich Thielemann, einer der führenden deutschen Wirtschaftsethiker, liefert in System Error klare Antworten. In seinem Buch erklärt er, wie der Wettbewerb sich verselbständigt hat und das Zusammenleben der Menschen zunehmend beeinflusst. Er zeigt die gesellschaftlichen Kosten des unbegrenzten Wachs¬tums auf und beschreibt, wie der Markt das Primat der Politik zurückgedrängt hat. Auf Basis seiner Analyse entwickelt er schließlich Schritt für Schritt ein neues Wertesystem für eine Marktwirtschaft, die gesellschaftlich wie politisch eingebunden ist und dem Gemeinwesen dient.
Thielemann hat kein „Anti-Markt-Buch“, sondern ein kluges, differenziert argumentierendes und allgemein verständliches Werk gegen die grassierende Marktgläubigkeit geschrieben. Die Quintessenz seiner Erkenntnisse lautet: „Ein guter Markt ist ein begrenzter Markt. Mein Ziel ist es nicht, den Markt abzuschaffen, sondern ihm seinen relevanten Platz zu geben.“

System Error - Warum der FREIE MARKT zur Unfreiheit führt
Westend Verlag / Frankfurt
gebunden, 240 Seiten,
€ 19,95 (D), € 20,60 (A), sFR 34,90
ISBN 978-3-938060-41-4
www.piper-verlag.de/westend

Ulrich Thielemann, geboren 1961 in Remscheid, ist Vizedirektor des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen, Schweiz. Zuvor Studium der Wirtschaftswissenschaften in Wuppertal, 1996 Dissertation zum Thema »Das Prinzip Markt«. Einen Namen gemacht hat er sich nicht nur mit einer Vielzahl wissenschaftlicher Publikationen sondern auch mit prononcierten Stellungnahmen unter anderem in Stern, NZZ, Süddeutsche Zeitung, Manager Magazin, »Tagesschau« und »Berlin direkt«.
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