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epasit GmbH Spezialbaustoffe
Pressemitteilung

Wandelgang der Wilhelma mit epasit Baustoffen saniert

Die Stuttgarter Wilhelma ist bis heute Deutschlands einziger zoologisch-botanischer Garten. Ihr überdachter „Wandelgang“ wurde jetzt mit Spezialbaustoffen von epasit saniert.
(PM) Ammerbuch, 07.05.2012 - Entlang des Wandelgangs können Besucher die Gartenanlage im Herzen des 30 Hektar großen Parks "Wilhelma Stuttgart" bei jedem Wetter trockenen Fußes umrunden. Er befindet sich zwischen dem Maurischen Landhaus und dem heutigen Aquarium. Mit seinen Säulen, Deckenverzierungen und Ornamenten ist der Gang inmitten des Maurischen Gartens eine Zierde für sich, dem die Witterungseinflüsse und der Zahn der Zeit jedoch zugesetzt hatten. Zunächst prüfte das zuständige Denkmalamt den Sanierungsvorschlag von epasit und genehmigte das Bauvorhaben. Der Bausachverständige Daniel Schlichenmaier von epasit überwachte und dokumentierte die sachgemäße Abdichtung des historischen Ziegelmauerwerks.

Vorbereitende Maßnahmen

Der erdberührte Bereich der etwa 40 Meter langen Ziegelmauer wurde bis aufs Fundament freigelegt, damit im ersten Schritt die schadhafte zementöse Abdichtung sowie lose Teile, Trennschichten und Staub vollständig entfernt werden konnten. Die Verarbeiter der Firma BAL Bautenschutz & Malerfachbetrieb, Stuttgart, kratzten lose Fugen rund zwei Zentimeter tief frei. Anschließend reinigten sie das gesamte Backsteinmauerwerk sorgfältig, um einen tragfähigen und sauberen Untergrund zu schaffen.

Der Wandelgang wird abgedichtet

Als Vorbereitung für den druckwasserdichten Verputz wurde der WTA-zertifizierte Haftspritzbewurf MineralSanoPro hb von epasit volldeckend angeworfen, bis zu einer Höhe von circa 30 Zentimetern über der Geländeoberkante. Anschließend wurde die Fläche mit dem zugehörigen Dicht- und Sperrputz in einer Schichtstärke von 15 Millimetern verputzt. Nach dem Austrocknen folgte die Beschichtung mit der flexiblen, zweikomponentigen Dichtungsschlämme MineralDicht flex in zwei Arbeitsgängen. Abschließend wurde eine Schutzschicht gegen Beschädigungen angebracht sowie eine Drainage verlegt, bevor die Grube entlang der Mauer wieder fachgerecht aufgefüllt wurde.

Schönheitskorrekturen angedacht

Der Sanierungsvorschlag umfasst außerdem die Instandsetzung des Mauerwerks im sichtbaren Bereich. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Ausbrüche mit Sandsteinmörtel ersetzt, ausgebrochene Fugen mit farblich angepasstem Sanierfugenmörtel ergänzt und die gesamte Mauer mit einem speziellen Imprägniermittel behandelt werden.

Vom Lustschloss zum beliebtesten Ausflugsziel Stuttgarts

Mehr als zwei Millionen kleine und große Besucher zieht die Wilhelma in Stuttgart-Bad Cannstatt pro Jahr an. Mitte des 19. Jahrhunderts ließ König Wilhelm I. von Württemberg die Anlage ursprünglich als Sommerwohnsitz im maurischen Stil errichten. Nach und nach wurde sie durch eine Orangerie, weitere Gebäude und eine weitläufige Parklandschaft ergänzt. Eigentümer der Wilhelma ist heute das Land Baden-Württemberg. Im zweiten Weltkrieg wurde die Anlage stark beschädigt, ihr damaliger Direktor hatte später die Idee, sie durch Tiere attraktiver zu machen. Anfang der 1960er Jahre wurde ihr Ausbau als zoologisch-botanischer Garten vom Landtag genehmigt. Zahlreiche Um- und Erweiterungsbauten folgten. Heute leben rund 9.000 Tiere in über 1.000 Arten und mehr als 6.000 Pflanzenarten auf dem Gelände der Wilhelma.
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