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News, 10.10.2012
Wachstum im Export
Deutscher Mittelstand will Auslandsengagement forcieren
Der Export sowie Direktinvestitionen im Ausland gewinnen im deutschen Mittelstand einer aktuellen Studie zufolge immer stärker an Bedeutung. Auch von kleinen Mittelständlern wagen immer mehr den Sprung ins Ausland. Treiber des Auslandsengagements ist dabei vorrangig das Ziel, im Ausland neue Absatzmärkte zu erschließen.
Den Gang ins ferner Ausland wagte allerdings bislang erst jedes vierte Unternehmen aus dem Mittelstand. Hemmnis Nr. 1 ist hier die vielfach unzureichende Rechtssicherheit.
Den Gang ins ferner Ausland wagte allerdings bislang erst jedes vierte Unternehmen aus dem Mittelstand. Hemmnis Nr. 1 ist hier die vielfach unzureichende Rechtssicherheit.
Der deutsche Mittelstand zeigt weltweit immer stärker Flagge. Selbst von den kleinen Mittelständlern ist bereits fast jedes zweite Unternehmen international aktiv. Und ihre Zahl wird weiter wachsen. Das geht aus der aktuellen Studie „Internationalisierung des Mittelstands – Step by step zum Global Player“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Verbandes der Vereine Creditreform unter insgesamt rund 3.600 Mittelständlern aller Branchen hervor. Danach planen sieben Prozent der mittelständischen Betriebe, die bislang noch nicht im Ausland tätig sind, demnächst den Schritt in den Export. Gleichzeitig planen rund zwei Drittel der befragten Mittelständler, die auf internationalen Märkten derzeit schon präsentiert sind, die Exporte auszuweiten (64%). Auch bei den mittelständischen Direktinvestoren, also jenen Firmen, die bereits mit ausländischen Tochtergesellschaften und Joint Ventures international aktiviert sind, überwiegt der Optimismus. So planen der Studie zufolge von ihnen 46 Prozent, ihr Engagement im Ausland zu verstärken, und weitere 42 Prozent, zumindest das gegenwärtige Niveau ihres Auslandsengagements zu halten. Der KfW nach war zum Zeitpunkt der Erhebung jedes fünfte mittelständische Unternehmen auch in Form von Direktinvestitionen international aktiv.

Hauptmotiv für Direktinvestitionen im Ausland ist der Studie zufolge das Bestreben, neue Absatzmärkte zu erschließen.78 Prozent der Mittelständler, die in dieser Form im Ausland engagiert sind, nannten dies als Grund. Kostenaspekte spielten dagegen nur bei 42 Prozent in diesem Kontext eine Rolle. Auch zeigt die Studie der KfW zufolge, dass deutsche Mittelständler bei der Entwicklung ihrer internationalen Geschäftsaktivitäten meist einen Stufenplan verfolgten – und zwar sowohl was die Region angeht als auch im Hinblick auf die international getätigten Geschäfte. Als erster Schritt steht meist zunächst der Gang der Nachbarländer. Entfernte Regionen wie Nordamerika und Asien folgten in der Regel erst im nächsten Schritt. Ähnliches Bild zeigt sich der Studie nach auch bei Direktinvestitionen, demnach die Unternehmen meist im Zielland über den Export zuerst einmal Erfahrung sammeln und dort Fuß zu suchen, und erst in der Folgezeit mit Investitionen nachziehen. „Fehlen Exporterfahrungen, ziehen sich Direktinvestoren 4-mal häufiger zurück“, so die KfW.

Eine Zusammenfassung der Studie „Internationalisierung des Mittelstands – Step by step zum Global Player“ steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.
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