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WKZ Wohnkompetenzzentren unterstützen Einschätzung des Bundesverbands der Immobilienfinanzierer (BVdIf)

Laut BVdIf sei Gesetzgeber bei der Wohnimmobilienkreditrichtlinie über das erforderliche Maß hinausgeschossen.
(PM) Ludwigsburg, 07.10.2016 - „Es ist wohl ein deutliches Signal an die Politik, wenn einer der führenden Verbände auf der Jahreshauptversammlung die Umsetzung einer EU-Richtlinie für überzogen streng beurteilt. Dieser Einschätzung schließen wir uns an“, meinen die Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren. Es geht um die Wohnimmobilienkreditrichtlinie auch Wokri genannt. Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverband der Immobilienfinanzierer (BVdIf), Dr. Joachim Klare fand unlängst deutliche Worte: „Das stabile Umfeld vor der Umsetzung der Wokri macht eine derart stringente Umsetzung absolut nicht erforderlich“, betonte er und hob gleichzeitig hervor, dass selbst erfahrene Berater an der Grenze der Praktikabilität ständen.

Verbraucherschutz im Vordergrund

Dabei hatte der Gesetzgeber bei der Einführung der Wokri im März zunächst vordergründig den Verbraucherschutz im Auge. In Anbetracht vermeintlich zu einfach zu erhaltener Kredite für Immobilien, sollten die Anforderungen entsprechend hochgeschraubt werden. Das Stichwort „Schrottimmobilien“ war vermutlich begleitende Intention. „Dabei hat sich gerade Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten positiv von anderen Ländern abgesetzt, indem eben keine subventionierten Märkte mit entsprechenden Blasenbildungen zu erkennen waren“, so die Fachleute der WKZ Wohnkompetenzzentren. Selbst nicht in den Jahren, in denen wir unter den Folgen der amerikanischen Immobilienkrise litten. Und während in den letzten Jahren beispielsweise in Spanien die Immobilienpreise nach unten purzelten, stiegen sie in den meisten Regionen der Republik – die Nachfrage bestimmt nun einmal das Angebot – kontinuierlich an.

Übertriebene Härte

Dies sieht auch der BVdIf so. Anders als in anderen europäischen Staaten und den USA drohte hierzulande nie eine Subprime-Krise. Die Baufinanzierung sei für den Kunden „ein verlässliches und sicheres Produkt gewesen“, so der Verbandsvorsitzende. Hart trifft die grundlegende Neuausrichtung, wonach nur noch die Kapitaldienstfähigkeit im Vordergrund steht, dabei insbesondere die Zielgruppen der Berufseinsteiger und jungen Familien und deren Pendant auf der anderen Seite, nämlich diejenigen, deren Anschlussfinanzierung ins Rentenalter fällt.

Anschlussfinanzierungen gefährdet

Sie haben richtig gelesen. Die Wokri betrifft nicht nur Neuabschlüsse von Immobilien-Finanzierungen, sondern auch Anschlussfinanzierungen, sogenannte Prolongationen. Für beide wird der gleiche Maßstab angesetzt, selbst wenn das (anschluss) zu finanzierende Objekt schon zu einem gehörigen Teil getilgt, also abbezahlt ist. Schon jetzt hat sich dabei der Verwaltungs- und Informationsaufwand für die finanzierenden Banken und Berater in einem kaum mehr vertretbaren Umfang erhöht. „Haben wir früher, zusammen mit den Vertrag, rund 20 Seiten Papier in einem Durchschnittsvorgang an den Kunden gegeben, sind es heute über 200 Seiten – dabei haben wir den Kunden in der Regel drei Mal gesehen. Ein Ablauf, der viele Banken über die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit von Immobilien-Finanzierungen nachdenken lässt“, so ein Banker jüngst in einem Fachkolloquium. Die Folgen der Situation sieht der Bundesverband der Immobilienfinanzierer kritisch: Schon jetzt wären viele Regionen ein durch Nachfrage und nicht durch Angebot geprägt. Die ausgelöste Verunsicherung könnte dazu führen, dass das Angebot weiter zurückgeht. Auch die Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren sehen die Entwicklung kritisch: In Ermangelung fehlender Alternativen setzten gerade jüngere Leute auf den Erwerb von Immobilieneigentum. Ein Weg, der ihnen nun in vielen Fällen versperrt bleiben dürfte

Wer Unterstützung bei der Suche nach möglichen Finanzierungen sucht, findet deutschlandweit unabhängige Berater der WKZ Wohnkompetenzzentren unter wohnkompetenzzentren.de
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