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WERTPLAN NORD IMMOBILIEN - In deutschen Ballungsgebieten wie Hamburg, droht Wohnungsnot

(PM) Hamburg, 13.01.2010 - „Wenn die Politik jetzt nicht eingreift und gegensteuert, droht in Ballungszentren, wie Berlin oder Hamburg, und Wachstumsregionen eine neue Wohnungsnot,“ warnte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB) Dr. Franz-Georg Rips am heutigen Tag der Wohnungslosen in Berlin. „Der Wohnungsneubau ist in Deutschland zu einer marginalen Größe verkommen und hat 2008 einen absoluten Rekordtiefstand erreicht.“

2008 wurden noch 175.927 Wohnungen neu gebaut, 16,5 Prozent weniger als 2007 und damit so wenig wie noch nie seit 1950. Im Mehrfamilienhausbereich sind die Neubauzahlen 2008 auf 54.615 Einheiten gesunken.

„Das ist viel zu wenig“, sagte Rips. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern müssen jährlich zwischen 250.000 und 300.000 Wohnungen neu gebaut werden. Tatsächlich droht aber auch in diesem Jahr wieder ein neuer Wohnungsbau-Rekordtiefstand. 2008 wurden rund 4 Prozent weniger Wohnungen neu genehmigt als im Vorjahr und im 1. Halbjahr 2009 sind die Genehmigungszahlen noch einmal bis zu 10 Prozent eingebrochen.

„ Der Hamburger Immobilienmarkt ist gekennzeichnet von Wohnungsknappheit“, bestätigt Michel J. Schneider, Geschäftsführer der Wertplan Nord Immobilien GmbH. „ In den gefragten Statteilen ist die Nachfrage wesentlich höher als das Angebot; das gilt sowohl für den Verkauf wie die Vermietung“, führt Schneider weiter aus. Auf der Homepage www.wertplan-nord-immobilien.de beispielsweise überwiegt das Angebot in den Randgebieten Hamburgs.

Der Deutsche Mieterbund fordert deshalb die Bundesregierung auf, Förderinstrumente zu entwickeln, mit denen der Wohnungsneubau insbesondere in Ballungszentren, wie Berlin oder Hamburg, und Universitätsstädten wieder angekurbelt werden kann. Wichtig ist, dass die Förderinstrumente auf die Bedarfsgebiete konzentriert werden. Denkbar sind hier Zulagensysteme oder regional differenzierte Abschreibungsmöglichkeiten.

Rips: „Ich schlage eine neue degressive Abschreibung vor: In den ersten 5 Jahren dürfen 8 Prozent der Investitionskosten abgeschrieben werden, danach reduziert sich der Abschreibungssatz auf 2 Prozent pro Jahr. In einer Probezeit von 3 Jahren kann geprüft werden, ob mit einem solchen Förderinstrument eine Treffgenauigkeit erzielt wird, ob also der Wohnungsbau, vor allem da angekurbelt wird, wo tatsächlich Neubaubedarf besteht, wie beispielsweise in Ballungszentren wie Hamburg oder Berlin.

Quelle: immoba.de
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