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Vorsicht vor Rohrbrüchen

Wie Immobilienbesitzer- und Mieter Rohrbrüche vermeiden können
(PM) Magdeburg, 12.02.2016 - Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg macht auf die Gefahr eines Rohrbruchs in der Immobilie aufmerksam: „Vor allem in der kalten Winterzeit sollte man nicht am falschen Ende sparen“, rät Filor daher. Die Außenleitungen sind im Winter nämlich äußerst gefährdet und das Fatale daran ist, dass man die Spätfolgen der Minusgrade oft erst bei Tauwetter realisiert – wenn es zu spät ist und ein Rohrbruch bevorsteht. „Leider dehnt sich gefrorenes Wasser in den Leitungen aus, wodurch diese porös werden. Erst wenn das Eis also bei Tauwetter schmilzt, kann es durch die kaputten Rohre gelangen“, so Thomas Filor weiter. Daher ist es ratsam, eingefrorene Rohre langsam aufzutauen, um einen erheblicheren Schaden zu vermeiden. Des Weiteren sollte in jedem Fall ein Fachmann mit hinzugezogen werden, der das Ausmaß des Schadens beurteilen kann, vor allem auch, in wie weit das Mauerwerk in Mitleidenschaft gezogen wurde. Sind Hauanschlüsse oder Zähler betroffen, sollten Verbraucher ihre jeweiligen Wasserversorger informieren. „Für Schäden, die an fest mit dem Gebäude verbundenen Gegenständen entstehen, kommt die Wohngebäudeversicherung auf“, fügt Bianca Boss, Sprecherin des Bundes der Versicherten, hinzu. Dies können beispielsweise Rohre, das Mauerwerk oder aber auch Teppiche und Fliesen sein. Laut Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg wichtig zu wissen: Im Falle eines Rohrbruchs übernimmt die Versicherung nicht die Reparatur der gesamten Rohrleitung, sondern nur die Instandsetzung des defekten Teils.

Unterdessen kann die Versicherung nämlich auch eine Teilschuld beim Immobilienbesitzer oder Mieter suchen, wenn dieser im Winter zu wenig geheizt hat oder einen Außenwasserhahn nicht richtig abgestellt hat. „Die Heizung darf im Winter nie ganz abgestellt werden, damit die Wasserzirkulation bestehen bleibt“, rät Thomas Filor abschließend. Selbst nachts oder wenn man verreist, sollte die Heizung wenigstens ein bisschen warm sein – hier reicht bei starker Kälte oft auch das „Schneeflockensymbol“ nicht aus.
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