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News, 21.09.2016
Branding-Turbo Bewegtbild
Video-Marketing-Potenziale in Social Media im Vergleich
Bewegtbild-Content nimmt bei der digitalen Mediennutzung immer größeren Raum ein. Damit wird auch das Thema Video-Marketing für Unternehmen immer interessanter. Ein Vergleich zeigt auf, welche Social Media-Kanäle sich für Video-PR und –Werbung für welche Video-Kampagnenziele am besten eignen.
In Sachen Leadgenerierung am besten für Video-Marketing geeignet: Facebook und Twitter.
In Sachen Leadgenerierung am besten für Video-Marketing geeignet: Facebook und Twitter.
Internetnutzer verbringen immer mehr Zeit im Netz mit dem Konsum von Streaming-Media-Angeboten. Laut TNS CONVERGENCE MONITOR entfiel im Jahr 2015 bereits fast ein Fünftel der gesamten digitalen Mediennutzung (17 %) auf Videos und sonstige Bewegbildinhalte. Und eine der Entwicklung ist laut Medienforschern nicht in Sicht. Gleichzeitig laufen Videoplattformen wie YouTube & Co. dem klassischen Fernsehen vor allem bei den Jüngeren immer mehr den Rang ab. Die Folge: Die Zahl der Unternehmen, die bei ihrer Unternehmenskommunikation auch auf das Medium Video setzen, nimmt rapide zu. Gerade beim Einstieg in das Video-Marketing stellt sich für Unternehmen allerdings die Frage, wo sich die eigene Kundenzielgruppe  am besten erreichen und die Bewegtbild-Werbung und –PR die größte Wirksamkeit entfaltet. Die Digitalagenturen eprofessional und elbdudler haben die wichtigsten Social Media-Kanäle für die Verbreitung von Unternehmensvideos mit Blick auf relevante Marketingfaktoren unter die Lupe genommen. Ein Ergebnis: Nimmt man alle untersuchten Faktoren (Branding, Engagement, Steigerung des Website-Traffic, Leadgenerierung und Retargeting) schneidet Facebook am besten ab. Auch bei der Reichweite hat das Video-Portal von Google die Nase deutlich vorn.

Wie die Analyse aufzeigt, punkten die fünf untersuchten Social Media-Plattformen Faceobook, Twitter, Instagram, YouTube und Twich vor allem bei dem Faktor „Branding“, also was die Potenziale für die Markenbildung angeht. In diesem Punkt erreichten alle fünf Portale die Höchstbewertung von zwei Sternen („hervorragend“). In Sachen „Engagement“ punkten dagegen vor allem Facebook und Twitter: Hier werden Nutzer am stärksten beim Video-Marketing aktiviert (z.B. in Form von Kommentaren und Weiterempfehlungen). YouTube und Instagram erhalten hier nur einen Bewertungsstern („ok“). Die auf die Übertragung von Videospielen ausgerichtete Video-Plattform Twitch blieb, aufgrund der sehr spezifischen Nutzer (81 % männlich) bei allen anderen vier Untersuchungspunkten (Engagement, Leadgenerierung, Website-Traffic, Retargeting) außen vor. Was den Faktor „Steigerung des Website-Traffic“ angeht, vergaben eprofessional und elbdudler für YouTube, Twitter, Instagram und Facebook ebenfalls jeweils einen Stern, während in Sachen Leadgenerierung lediglich Twitter und Facebook punkten können  (mit einem Stern). Instagram und Twich eignen sich bei Video-Kampagnen dagegen weniger als Turbo für den Sales.

Instagram-Nutzer eher jünger, Twitter-Nutzer gut gebildet

Die ausgewogenste Nutzerschaft hat Facebook. Hier halten sich Frauen und Männer mit jeweils 50 Prozent die Waage, wobei  der Durchschnitt der mittlerweile 27 Millionen Nutzer in Deutschland 28 Jahre alt ist. Die größte Reichweite und eine ebenfalls sehr heterogene Nutzerschaft hat das Google-Videoportal YouTube. Dort tummeln sich allein in Deutschland mittlerweile 36,8 Millionen Nutzer. Hiervon sind 12 Prozent zwischen 14 und 19 Jahre, weitere 23 Prozent zwischen 20 und 29 Jahre, 19 Prozent zwischen 30 und 39 Jahre sowie 21 Prozent zwischen 40 und 49 Jahre. Twitter wird dagegen von den Männern dominiert. Von den gegenwärtig etwa 12 Millionen Nutzern sind nur gut ein Drittel Frauen (38 %). Auch finden sich hier überdurchschnittlich viele Gutverdienende mit einem vergleichsweise hohen Bildungsniveau. Den Sharing-Dienst für Fotos und Videos Instagram dagegen nutzen vor allem die jüngeren Generationen. Drei Viertel der gegenwärtig rund neun Millionen Instagram-Nutzer sind zwischen 14 und 29 Jahre alt, wobei die Frauen mit 53 Prozent leicht in der Mehrheit sind. Anders bei Twitch: Hier sind von den 8,7 Millionen Nutzern vier Fünftel Männer (81 %) und der Durchschnitt 21 Jahre alt.

„Social Media allgemein orientiert sich mehr und mehr in Richtung Bewegtbild. Allerdings hat jeder Kanal seine Besonderheiten. Marketingverantwortliche müssen sich zunächst klarmachen, was sie mit ihrer Video-Kampagne erreichen wollen und wo sich ihre Zielgruppe aufhält“, so Ben Prause, CEO von eprofessional. „Je besser der Inhalt und das Format auf den jeweiligen Kanal ausgerichtet sind, desto besser wird die Kampagne performen.“ Was Unternehmen hier beachten sollten und weitere Erfolgsfaktoren in Sachen Video-Marketing erläutert die von eprofessional und elbdudler erstellte „Bewegtbild-Bild“, die kostenlos zum Download zur Verfügung steht.

cs/eprofessional
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