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Verschenktes Potenzial bei 3 Millionen Brennwertkesseln

Fehlender hydraulischer Abgleich als Hauptursache / 660 Euro weniger Heizkosten pro Jahr im Einfamilienhaus durch Brennwerttechnik
(PM) Berlin, 20.11.2013 - Die Heizkosten steigen von Jahr zu Jahr. Das hat der kürzlich veröffentlichte Bundesweite Heizspiegel wieder gezeigt. Mit dem Einsatz moderner Brennwertkessel versuchen viele Haushalte, diese Kostenspirale aufzuhalten. Allein 4,5 Millionen Brennwertkessel sind in Deutschland aktiv. Diese Kessel sind besonders effizient, weil sie auch die in den Abgasen enthaltene Wärme nutzen. Bei anderen Heiztechniken entweicht diese ungenutzt durch den Schornstein. Nach Untersuchungen der Verbraucherzentrale Energieberatung schöpft allerdings nur ein Drittel der Kessel den Brennwerteffekt vollständig aus. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ zeigt Verbrauchern auf www.meine-heizung.de, wie sie mehr aus ihren Brennwertkesseln holen können. „Es ist ärgerlich, dass der Vorteil der Brennwerttechnik bei drei Millionen Kesseln verpufft. Meist fehlt die optimale Einstellung der Heizung durch einen hydraulischen Abgleich“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der co2online gemeinnützige GmbH. Mit dem kostenlosen Online-Ratgeber WärmeCheck finden Hauseigentümer auf www.meine-heizung.de heraus, wie viel Heizkosten sie durch einen hydraulischen Abgleich sparen können.

Brennwerttechnik amortisiert sich in 7 Jahren

Ein Brennwertkessel kann mit Gas, Öl und inzwischen auch mit Pellets beheizt werden. Er kostet inklusive Einbau zwischen 6.000 und 10.000 Euro. Im Vergleich zu einem 20 Jahre alten Standardkessel spart er jährlich zwischen 10 und 20 Prozent Energie. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind das jährlich etwa 660 Euro Heizkosten, so dass sich die Investition bereits nach rund sieben Jahren rechnet. Der energiesparende Brennwerteffekt kommt allerdings nur vollständig zum Tragen, wenn das Heizwasser auf dem Weg vom Heizkörper zum Kessel auf weniger als circa 50 Grad abkühlen kann. Je niedriger diese so genannte Rücklauftemperatur, desto besser für den Brennwerteffekt. Allerdings kann die Rücklauftemperatur nicht einfach an der Heizungsanlage eingestellt werden. Sie ergibt sich indirekt aus einer geringen Vorlauftemperatur. Eine Heizungsoptimierung mit hydraulischem Abgleich hält diese Vorlauftemperatur niedrig. Zudem fließt das Heizungswasser damit langsam genug durch die Rohre und kühlt sich entsprechend ab. „Ein hydraulischer Abgleich ist eine wichtige Voraussetzung für effizientes Heizen. Hauseigentümer sollten ihn beim Einbau eines neuen Kessels gleich mit vornehmen lassen“, rät Tanja Loitz. Bei bereits installierten Brennwertkesseln kann der hydraulische Abgleich vom Fachhandwerker auch nachträglich vorgenommen werden.

So funktioniert der hydraulische Abgleich

Wer seine Brennwertheizung möglichst sparsam betreiben will, kommt an einem hydraulischen Abgleich nicht vorbei. Für diese Maßnahme werden die verschiedenen Komponenten der Heizanlage – vom Heizkessel über die Pumpe bis zu den Thermostatventilen – richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Dabei reguliert ein Fachmann für jeden einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser so, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Das reduziert den Energieverbrauch und erhöht den Wohnkomfort, weil die störenden Strömungsgeräusche der Heizung verschwinden. Den passenden Handwerker finden Hauseigentümer mit dem Online-Branchenbuch „Rat und Tat“ auf meine-heizung.de. Ein hydraulischer Abgleich kostet – je nach Zustand der Heizung – zwischen 400 und 1.000 Euro.
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ÜBER DIE KAMPAGNE "MEINE HEIZUNG KANN MEHR"

„Meine Heizung kann mehr“ ist eine Kampagne der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Die bundesweite Kampagne wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von der ...
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