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News, 02.07.2014
Reiches Deutschland
Vermögen deutscher Privathaushalte weiter gewachsen
Die Deutschen werden immer reicher – zumindest was die „oberen Zehntausend“ angeht: 2013 erhöhte sich das Geld- und Immobilienvermögen der deutschen Privathaushalte auf rund 10,6 Billionen Euro.
Mehr als die Hälfte des Vermögens der Privathaushalte steckt in Immobilien.
Mehr als die Hälfte des Vermögens der Privathaushalte steckt in Immobilien.
Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken zufolge summierte sich das Geldvermögen deutscher Privathaushalte Ende 2013 auf rund 5,1 Billionen Euro. Das waren 200 Milliarden Euro mehr als ein Jahr zuvor und ist ein Zuwachs um rund vier Prozent. Hinzu kamen Immobilien im Wert von insgesamt rund 5,5 Billionen Euro. Hier legten die Vermögen binnen eines Jahres sogar um etwa 10 Prozent zu (Immobilienvermögen 2012: gut fünf Billionen Euro). Damit verfügten Deutschlands Privathaushalte Ende 2013 über ein Gesamtvermögen von rund 10,6 Billionen Euro. Das geht dem Bankenverband zufolge aus aktuellen Daten der Deutschen Bundesbank hervor. Damit hat sich das allein das Geldvermögen der Deutschen seit der Wiedervereinigung rund verdreifacht (Q1/1991: 1,75 Mrd. Euro).*

Der größte Teil des Geldvermögens der Privathaushalte findet sich auf Giro-, Spar- und Festgeldkonten oder wird als Bargeld vorgehalten. Auf diese Vermögensformen entfielen Ende letzten Jahres rund 40 Prozent des Geldvermögens. Zweitgrößter Posten waren Ansprüche gegenüber Versicherungen. Sie machten Ende 2013 etwa 30 Prozent des Geldvermögens. Lediglich sechs Prozent des Geldvermögens war in Aktien investiert, weitere neun Prozent entfielen auf Investmentfonds. Der Rest des Geldvermögens entfiel auf festverzinsliche Wertpapiere (Anleihen, Rentenpapier, Obligationen) sowie auf sonstige kapitalbasierte Vermögenswerte und Beteiligungen.

Im Vergleich zur Höhe des Vermögens fielen die Verbindlichkeiten der Privathaushalte  im vergangenen Jahr mit insgesamt rund 1,6 Billionen Euro verhältnismäßig niedrig aus.  Zieht man die Schulden vom Geld- und Immobilienvermögen ab, ergibt sich für das Jahr 2013 insgesamt ein „Netto-Vermögen“ von rund neun Billionen Euro. „Weiteres Sachvermögen wie Kraftfahrzeuge, Wohnungseinrichtungen, private Kunstsammlungen und Schmuck ist hierbei noch nicht erfasst“, so der Bankenverband.

*) Quelle: ZEIT ONLINE

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