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News, 03.09.2015
Verbraucherpreise stagnieren auf niedrigem Niveau
Inflationsrate weiter nahe Null
Fortgesetzte Preisrückgänge bei Energie und Waren haben im August das Preisniveau in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil bleiben lassen.
Guten Zeiten für Autofahrer: Die Kraftstoffpreise kennen weiterhin nur einen Weg - den Weg nach unten (Bild: panthermedia.net / Ursula Deja-Schnieder)
Guten Zeiten für Autofahrer: Die Kraftstoffpreise kennen weiterhin nur einen Weg - den Weg nach unten (Bild: panthermedia.net / Ursula Deja-Schnieder)
Die Inflation in Deutschland geht weiterhin fast gegen Null. Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufigen Daten ermittelt hat, mussten Verbraucher im August für Waren und Dienstleistungen im Durchschnitt lediglich 0,2 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Damit stagnierte die Jahresteuerungsrate auf dem Vormonatsniveau (Juli: ebenfalls + 0,2 %). Gegenüber Juli blieben die Verbraucherpreise insgesamt stabil (+/- 0,0 %). Ökonomen hatten sogar auf Monatssicht mit einem leichten Rückgang der Verbraucherpreise gerechnet (Prognose: - 0,1 %) und lediglich eine Jahresteuerungsrate von 0,1 Prozent erwartet.

Preistalfahrt bei Energie beschleunigt sich weiter


Hauptverantwortlich für die anhaltend geringe Jahresteuerungsrate ist weiterhin die Preistalfahrt bei Energie. So mussten Verbraucher im August für Energieerzeugnisse durchschnittlich 7,6 Prozent weniger zahlen als im Vorjahresmonat. Damit hat sich der Rückgang der Energiepreise auf Verbraucherebene den dritten Monat in Folge beschleunigt. So stark nach unten mit Preisen ging es im Energiebereich zuletzt im Januar dieses Jahres. Hier waren die Preise für Energie sogar im Schnitt um 9,0 Prozent auf Jahressicht gesunken.

Aber auch bei Waren beschleunigte sich die Preistalfahrt. Hier unterschritten die Preise im August das Vorjahresniveau im Schnitt um 0,9 Prozent. Im Vormonat waren es nur -0,7 Prozent gewesen, im Juni lediglich -0,5 Prozent und im Mai nur -0,3 Prozent gewesen. Für Nahrungsmittel mussten Konsumenten jedoch etwas mehr bezahlen. Sie verteuerten sich gegenüber August 2014 im Schnitt um 0,8 Prozent und damit deutlich stärker als noch im Juli (Jahresteuerungsrate: + 0,4 %)

Die stärksten Preisanstiege verzeichneten Verbraucher im August jedoch erneut bei Dienstleistungen. Hier überstiegen die Preise das Vorjahresniveau im Schnitt um 1,2 Prozent und damit ebenfalls etwas stärker als in den Monaten zuvor (Juli: + 1,1 %; Juni: + 0,9 %). Für Mieten mussten Verbraucher durchschnittlich 1,1 Prozent mehr zahlen als im August 2014.

cs/ Destatis

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