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News, 05.02.2014
Verbraucherpreise im Rückwärtsgang
Niedrigere Energiepreise dämpfen Inflation
Die Inflation hat sich zu Jahresbeginn in Deutschland entgegen Prognosen von Ökonomen abgeschwächt. Der starke Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln setzte sich jedoch im Januar fort.
Teuerungsdämpfend wirkte vor allem die Preisentwicklung bei Energie, allen voran bei Kraftstoffen. Sie verbilligten sich 2013 im Schnitt um 3,4 Prozent.
Teuerungsdämpfend wirkte vor allem die Preisentwicklung bei Energie, allen voran bei Kraftstoffen. Sie verbilligten sich 2013 im Schnitt um 3,4 Prozent.
Wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten bekannt gab, mussten Verbraucher in Deutschland im Januar für Waren und Dienstleistungen 1,3 Prozent mehr zahlen als im Vorjahresmonat. Damit lag die Jahresteuerungsrate zu Beginn des Jahres niedriger als erwartet. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten im Mittel gegenüber Dezember mit einer leichten Beschleunigung der Inflation auf eine Jahresteuerungsrate von 1,5 Prozent gerechnet. Im Dezember waren die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist im Schnitt um 1,4 Prozent gestiegen. Auf Monatssicht verringerte sich der Preisdruck wie im Januar üblich jedoch deutlich: Gegenüber Dezember gaben die Verbraucherpreise im Schnitt um 0,6 Prozent nach.

Auch zu Beginn des Jahres 2014 waren es vor allem zwei Entwicklungen, die das Preisniveau in Deutschland prägten, nämlich auf der einen Seite rückläufige Preise für Energie und auf der anderen Seite ein starker Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln. So mussten Verbraucher für Energie im Januar vorläufigen Zahlen der Statistikbehörde zufolge durchschnittlich 1,8 Prozent weniger zahlen als im Vorjahresmonat. Für Nahrungsmittel mussten die Deutschen dagegen deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Januar 2013. Hier legten die Preise im Schnitt um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zu. Im Dezember hatten sich die Nahrungsmittelpreise sogar auf Jahressicht um 3,8 Prozent erhöht.

Waren verteuerten sich dagegen im Jahresvergleich nur leicht. Gebrauchsgüter und langlebige Wirtschaftsgüter kosteten im Januar durchschnittlich 0,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Dezember hatten sich Waren noch fast doppelt so stark auf Jahressicht verteuert (+ 1,4 %). Anders bei Dienstleistungen. Hier verstärkte sich der Preisauftrieb im Januar. Sie verteuerten sich, nachdem die Preise im Dezember lediglich um 1,4 Prozent auf Jahressicht gestiegen waren, gegenüber Januar 2013 im Schnitt um 1,9 Prozent
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