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News, 15.04.2014
Insolvenzen weiter im Rückwärtsgang
Verbraucher- und Unternehmensinsolvenzen nehmen weiter ab
Der Rückgang der Unternehmensinsolvenzen hat sich zu Beginn des Jahres in Deutschland fortgesetzt. Auch die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern lag im Januar deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats.
Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Januar im Handel, wobei auch hier die Zahl der Insolvenzen deutlich geringer ausfiel als im Januar 2013.
Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Januar im Handel, wobei auch hier die Zahl der Insolvenzen deutlich geringer ausfiel als im Januar 2013.
Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, meldeten die deutschen Amtsgerichte im Januar 2.055 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 7,6 Prozent weniger als im Januar 2013 (2.224 Unternehmensinsolvenzen). Zugleich war es der 15. Monat in Folge, in dem die Zahl der Unternehmensinsolvenzen die des Vorjahresmonats unterschritt. Einen Anstieg der Zahl an Firmenpleiten gab es in Deutschland letztmals im Oktober 2012, als die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahresvergleich um 1,8 Prozent gestiegen war.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen beliefen sich nach Angaben der Amtsgerichte im Januar 2014 auf 2,6 Milliarden Euro. Das waren 700 Millionen Euro mehr als im Vorjahresmonat (01/2013: 1,9 Mrd. Euro). Grund für die höhere Summe an offenen Forderungen bei gleichzeitig weniger Unternehmensinsolvenzen war eine höhere Zahl von Insolvenzen wirtschaftlich bedeutsamerer Unternehmen als im Vorjahresmonat.

Rund ein Fünftel der im Januar registrierten Unternehmensinsolvenzen entfiel nach Meldung der Gerichte auf den Handel. Mit 399 Fällen gab es hier die meisten Unternehmensinsolvenzen (2012: 430 Firmeninsolvenzen; -7,2 %). Vor allem im Einzelhandel mussten deutlich weniger Betriebe Insolvenz anmelden als ein Jahr zuvor (-14,2 %), während im Großhandel die Zahl der Firmenpleiten deutlich höher lag als im entsprechenden Vergleichszeitraum 2013 (+ 12,5 %). Aus dem Baugewerbe wurden 247 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren trotz des milden Winters 4,0 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Wirtschaftsbereich freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen gab es dagegen mit 247 Fällen deutlich weniger Insolvenzen (-8,2 %).

Auch Insolvenzen von Verbrauchern gab es deutlich weniger als ein Jahr zuvor. Hier setzte sich der Rückgang mit 7.482 gemeldeten Verbraucherinsolvenzen fort (- 8,7 % gegenüber Januar 2013). Die Zahl der Insolvenzen ehemals Selbstständiger, die ein Regelinsolvenzverfahren beziehungsweise ein vereinfachtes Insolvenzverfahren durchlaufen, verringerte sich mit 1.647 Fällen ebenfalls (insgesamt: - 3,7 %; Regelinsolvenzverfahren: - 9,8 %); vereinfachtes Verfahren: - 1,2 %).
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