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Unternehmensnachfolge. Die 10-Totsünden bei der Suche nach einem Nachfolger für sein Unternehmen.

Jedes Jahr stehen ca. 80.000 KMU vor der Herausforderung: “Wie finde ich einen geeigneten Nachfolger für meine Firma“.
(PM) Meerbusch, 28.02.2010 - Diese Frage ist teilweise von existenzieller Bedeutung. Tatsache ist, wird kein Nachfolger für das Unternehmen gefunden, bleibt am Ende einer langen beruflichen Karriere nur noch ein „Abschließen der Firma“ übrig. Die dadurch entstehende Lücke in der Altersversorgung ist teilweise so groß, das die Gefahr der Altersarmut real gegeben ist.

Totsünde Nr. 1. Der Inhaber hat sich noch nie Gedanken über seine Unternehmensnachfolge gemacht und demzufolge auch keine zweite Führungsebene im Unternehmen integriert. Er handelt und entscheidet wie ein Patriarch. Wenn er „einmal nicht mehr ist“, weiß keiner im Unternehmen wie, oder wo es lang geht.

Totsünde Nr. 2. Der Unternehmer/in nimmt sehr häufig den ersten Interessenten, der mit „Geld winkt“, und verzichtet darauf, weitere potenzielle Käufer anzusprechen.

Totsünde Nr. 3. Es werden keine schriftlichen Dokumentationen erstellt wie z.B. ein Businessplan oder Firmenpräsentation etc. Aktuelle Bilanzen und BWA´s liegen ebenfalls nicht vor.

Totsünde Nr. 4. Der Firmeninhaber liefert dem Käufer keine überzeugende Fortführungsstrategie. Sondern kommentiert das ganze mit einem „dafür sind Sie dann verantwortlich“.

Totsünde Nr. 5. Es wird mangelhaft kommuniziert und es kommen immer weitere ungeklärte Fragen auf den Tisch. Dies wiederum ist der Nährboden für Misstrauen.

Totsünde Nr. 6. Der Firmeninhaber beauftragt mehrere Dienstleister mit dem Verkauf des Unternehmens.

Totsünde Nr. 7. Die zeitlichen Vorstellungen bezüglich der Unternehmensnachfolge sind nicht realistisch und das Vorhaben ist somit von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

Totsünde Nr. 8. Der Wert des Unternehmens kann weder mit Kennzahlen, Businessplänen etc. argumentiert werden.

Totsünde Nr. 9. Keine Anonymität. Aufgrund der Tatsache, dass der Verkäufer selber verhandelt, gibt er seine Anonymität auf und es besteht die Gefahr von Gerüchten.

Totsünde Nr. 10. Ist das Kind erst in den Brunnen gefallen (Stichwort-Anonymität), wird ein abzustreiten "das stimmt alles nicht" die Position des Inhabers nur verschlechtern.

Fazit: Es ist schon erstaunlich, dass manch ein Unternehmer bei der kleinsten Rechtsunsicherheit einen Anwalt kosultiert, aber bei der Frage nach seiner Unternehmensnachfolge fast jedes Risiko eingeht.
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