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News, 17.11.2015
Entspannung an der Insolvenzfront
Unternehmensinsolvenzen in Deutschland wieder rückläufig
Nach zwei Anstiegen in Folge ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im August sowohl auf Monatssicht als auch auf Jahressicht wieder deutlich zurückgegangen.
Die Zahl der Insolvenzen ehemals Selbstständiger blieb im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu konstant (+ 0,2 % gegenüber August 2014).
Die Zahl der Insolvenzen ehemals Selbstständiger blieb im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu konstant (+ 0,2 % gegenüber August 2014).
Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland bleibt in der Jahresbetrachtung weiter deutlich unter dem Niveau des letzten Jahres. Sowohl bei Unternehmen als auch bei Verbrauchern meldeten die Amtsgerichte im August mit 1.807 beziehungsweise 6.150 registrierten Insolvenzanträgen erheblich weniger Pleiten als im Vorjahresmonat. So unterschritt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen das Niveau von August 2014 um 9,7 Prozent und die Zahl der Verbraucherinsolvenzen das Vorjahresniveau um 4,4 Prozent. Im Juni und Juli hatten die Unternehmensinsolvenzen im Jahresvergleich zugenommen. Auf Monatssicht verringerte sich die Zahl der Firmenpleiten um 17,4 Prozent (Juli: 2.187 Insolvenzen).

Der Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen) war mit 367 Fällen am häufigsten von Unternehmensinsolvenzen betroffen. An zweiter Stelle folgte das Baugewerbe. Hier registrierten die Gerichte im August 284 Insolvenzanträge. Dahinter folgten der Wirtschaftsbereich „Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen“ mit 232 angemeldeten Unternehmensinsolvenzen, das Gastgewerbe (193 Insolvenzverfahren), sonstige Dienstleister (160 Insolvenzen) und das Verarbeitende Gewerbe (133 Unternehmensinsolvenzen).

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte im August 2015 nach Auskunft der Statistikbehörde auf insgesamt knapp 1,1 Milliarden Euro. Im August 2014 hatte die Summe der offenen Forderungen mit insgesamt knapp 2,0 Milliarden Euro fast doppelt so hoch gelegen.

Im Zeitraum Januar bis August verzeichneten die Amtsgerichte insgesamt in Deutschland 15.552 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 3,7 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag in den ersten acht Monaten mit 53.398 beantragten Insolvenzverfahren sogar 8,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

cs/ Destatis
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