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News, 14.01.2015
Insolvenzen weiter unter Vorjahresniveau
Unternehmensinsolvenzen im Oktober wieder rückläufig
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist in Deutschland im Oktober wieder deutlich unter dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen. Auch Insolvenzen von Verbrauchern gab es deutlich weniger als im Jahr zuvor.
Für das Gesamtjahr erwartet das Statististische Bundesamt einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen um knapp sechs Prozent. (Bild: Michael Möller / pixelio.de)
Für das Gesamtjahr erwartet das Statististische Bundesamt einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen um knapp sechs Prozent. (Bild: Michael Möller / pixelio.de)

Trotz verhaltener Konjunkturentwicklung sind die Unternehmensinsolvenzen im Oktober wieder binnen Jahresfrist gesunken. Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge meldeten die Amtsgerichte zu Beginn des Schlussquartals 2.125 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 4,4 Prozent weniger Firmenpleiten als im Vorjahresmonat. Im September war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen, nachdem sie zuvor seit November 2012 durchgehend binnen Jahresfrist gesunken war, erstmalig wieder über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen (+ 2,7 % gegenüber September 2013). Kumuliert im Zeitraum Januar bis Oktober ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen insgesamt auf Jahressicht sogar um 8,2 Prozent zurück.

Die offenen Forderungen aus den Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Oktober auf knapp 1,9 Milliarden Euro. Das waren im Durchschnitt je Unternehmensinsolvenz 890.000 Euro an offenen Forderungen.  Die mit Abstand meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Handel. Hier mussten im Oktober 422 Unternehmen Insolvenz anmelden. Dahinter folgten das Baugewerbe (315 Unternehmensinsolvenzen), die Branche „Erbringung von freiberuflichen wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (237 Insolvenzen), das Gastgewerbe (209 Insolvenzen) und sonstige Dienstleister (201 Insolvenzen).

Die Zahl der Insolvenzen von Verbrauchern lag im Oktober mit 7.355 Fällen sogar um 6,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Im Zeitraum Januar bis Oktober unterschritten die Verbraucherinsolvenzen das Niveau des Vorjahreszeitraums um 5,8 Prozent. Die Zahl der natürlichen Personen als Gesellschafter, die Insolvenz anmelden mussten, verringerte sich im Jahresvergleich sogar um fast die Hälfte (- 47,9 %; Januar bis Oktober: - 24,6 %). Hinzu kamen 1.666 ehemals Selbstständige, die ein Verbraucherinsolvenz- beziehungsweise Regelinsolvenzverfahren durchliefen. Das waren 4,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, von Januar bis Oktober betrachtet legte ihre Zahl jedoch leicht zu (+ 0,6 %).

Bild: pixelio.de

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