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News, 12.08.2014
Unternehmensinsolvenzen nehmen weiter ab
Rückgang der Insolvenzen setzt sich fort
In Deutschland gibt es immer weniger Unternehmensinsolvenzen: Im Mai hat sich die Zahl der Firmenpleiten den 19. Monat in Folge auf Jahressicht verringert. Auch bei den Verbraucherinsolvenzen setzte sich der Rückgang fort.
Den Zeitraum Januar bis Mai betrachtet verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 8,3 Prozent.
Den Zeitraum Januar bis Mai betrachtet verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 8,3 Prozent.

Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland nimmt weiter ab. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, wurden von den Amtsgerichten im Mai 1.932 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 14,6 Prozent weniger als im Mai 2013. Eine Zunahme der Unternehmensinsolvenzen gab es zuletzt in Deutschland im Oktober 2012, als die Zahl der Firmenpleiten auf Jahressicht um 1,8 Prozent gestiegen war.

Am stärksten betroffen war der Handel. Auf ihn entfiel im Mai mit 375 Insolvenzanträgen rund jede fünfte Unternehmenssolvenz (19,4 %). An zweiter Stelle stand das Baugewerbe mit 325 Firmenpleiten, gefolgt von den freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistern (215 Insolvenzen), dem Gastgewerbe (195), sonstigen Dienstleistungsunternehmen (180), dem Verarbeitenden Gewerbe (161) sowie dem Wirtschaftszweig Verkehr und Lagerei (147).

Die offenen Forderungen aus den Unternehmensinsolvenzen beliefen sich im Mai nach Schätzung der Gerichte auf insgesamt rund 3,5 Milliarden. Das sind rund 2.0 Milliarden Euro mehr als im Vorjahresmonat. Grund für die fast doppelt so hohe Summe an offenen Forderungen ist eine höhere Zahl an Insolvenzen wirtschaftlich bedeutenderer Unternehmen.

Verbraucherinsolvenzen ebenfalls weiter rückläufig


Auch auf Seiten der Verbraucher nahm die Zahl der Insolvenzen weiter ab. Von Verbrauchern wurden insgesamt im Mai bei den Gerichten 7.112 Insolvenzanträge eingereicht. Das waren 3,0 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Hinzu kamen 1.661 Insolvenzen ehemals selbstständig tätiger Personen. Hier lag die Zahl der Insolvenzen etwas über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (+ 0,7 % gegenüber Mai 2013). Die Insolvenzen natürlicher Personen als ehemalige Gesellschafter verringerte sich dagegen im Jahresvergleich um gut ein Drittel (- 37,9 %). Nachlässe und Gesamtgut (aus Gütergemeinschaften) miteingerechnet summierte sich die Zahl der Insolvenzen sonstiger Schuldner insgesamt auf 9.095 Fälle. Das ist im Jahresvergleich ein Rückgang um 2,6 Prozent.

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