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Unternehmen in Deutschland bleiben einstellungsbereit/Fachkräfte gesucht

Obwohl die Erholung der deutschen Wirtschaft stagniert, bleiben Arbeitgeber im Hinblick auf ihre Personalpläne zuversichtlich. Viele sind bereit, im zweiten Quartal Personal einzustellen.
(PM) Frankfurt am Main, 09.03.2010 - Obwohl die Erholung der deutschen Wirtschaft stagniert, bleiben Arbeitgeber im Hinblick auf ihre Personalpläne zuversichtlich. Viele sind bereit, im zweiten Quartal Personal einzustellen. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Arbeitsmarktbarometer des Personaldienstleisters Manpower hervor. In der Prognose erreicht der Netto-Beschäftigungsausblick einen saisonal bereinigten Wert von +1 Prozent. Unter den erfassten EU-Ländern belegen die deutschen Arbeitgeber zusammen mit Franzosen und Briten einen Platz im Mittelfeld. Die zuversichtlichsten sitzen in Polen, Schweden und Norwegen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 verbessern sich die Daten aus Deutschland in sechs von neun erfassten Branchen, was auf eine generelle Klimaverbesserung am Arbeitsmarkt hinweist. Dem aktuellen Arbeitsmarktbarometer zufolge haben Bewerber in zwei Branchen besonders gute Chancen: Im Bereich öffentliche Hand und Soziales, einschließlich des Gesundheitswesens, zeigen Arbeitgeber den stärksten Einstellungswillen, gefolgt von den Arbeitgebern des Bereichs Finanzen und Dienstleistungen. Der Bergbau holt auf: Im Unterschied zum ersten Quartal wächst das Interesse an Neueinstellungen. Für das produzierende Gewerbe ist der Beschäftigungsausblick hingegen negativ – wie schon im vorangegangenen Quartal und im Vergleichszeitraum 2009. Das Manpower Arbeitsmarktbarometer wurde vor mehr als 47 Jahren etabliert, Arbeitgeber in Deutschland werden seit 2003 befragt.

Bedarf an Fachkräften wächst – Kurzarbeit sinnvoll und effektiv

Die neuen Daten spiegeln nach Ansicht der Geschäftsführerin von Manpower Deutschland, Vera Calasan, zwei Trends wider: „Obwohl einige Wirtschaftszweige noch mit Problemen kämpfen, sehen wir Zeichen der Erholung.“ Manche Branchen holten bereits ihre Stammbelegschaft Zug um Zug aus der Kurzarbeit zurück. Darüber hinaus sieht die Managerin einen zunehmenden Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern: „Die Nachfrage wächst.“

Calasan lobte das Instrument der Kurzarbeit als sinnvoll und nützlich. „Es ist ein vorausschauendes Instrument, weil es die Möglichkeit bietet, Mitarbeitern viel gefragte Qualifikationen zu vermitteln und so ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.“ Manpower nutzte die Option konsequent – bisher wurden 800 Mitarbeiter qualifiziert. Den Beschäftigten eröffne Weiterbildung Perspektiven; gleichzeitig stelle der Personaldienstleister Weichen, um die Wünsche der Kunden nach gut ausgebildeten Kräften zu erfüllen. Arbeitgeber benötigten künftig verstärkt die Unterstützung professioneller Personaldienstleister wie Manpower, ist Calasan überzeugt. Die Kurzarbeiterquote bei Manpower betrug 2009 rund acht Prozent.

Frankfurt ist Spitzenreiter

Arbeitgeber in vier der acht Regionen Deutschlands prognostizieren laut dem Arbeitsmarktbarometer für das zweite Quartal 2010 positive Werte. Die Unternehmer in Frankfurt zeigen sich mit +14 Prozent am optimistischsten, gefolgt von ihren Kollegen in Berlin (+6 Prozent), Süddeutschland (+5 Prozent) und München (+3 Prozent). Die niedrigste Einstellungsbereitschaft besteht im Ruhrgebiet, das mit -8 Prozent den schwächsten Wert notiert. Im Jahresvergleich büßt die Region 19 Prozentpunkte ein und verzeichnet damit den deutlichsten Rückgang unter den Regionen. Im Gegensatz dazu legt Frankfurt mit zwölf Prozentpunkten am kräftigsten zu.

Ausblick international

Das Manpower Arbeitsmarktbarometer für das zweite Quartal 2010 prognostiziert in 27 von 36 Ländern und Regionen eine wachsende Einstellungsbereitschaft. Während sich in Europa ein gemischtes Bild abzeichnet, überwiegt bei Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum und in Amerika die Zuversicht. Ausnahmen sind die beiden G8-Staaten Japan und die USA. Weltweit am positivsten beurteilen Indien, Brasilien, Taiwan, Costa Rica, Peru und Australien die Aussichten. In Italien, Spanien und Irland ist die Einstellungsbereitschaft am schwächsten ausgeprägt.

Das nächste Manpower Arbeitsmarktbarometer erscheint am 8. Juni 2010 mit dem Ausblick auf das dritte Quartal 2010.

Über Manpower:
Mit den Tätigkeitsfeldern Arbeitnehmerüberlassung und private Personalvermittlung erwirtschaftete Manpower Deutschland 2008 einen Umsatz von 623 Millionen Euro. Unter dem Dach von Manpower Deutschland agieren zwölf Tochterunternehmen, Geschäftseinheiten und Joint Ventures. Mehr Informationen zu Manpower erhalten Sie unter www.manpower.de oder www.manpower.com.

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