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News, 23.12.2011
Ungeliebte Weihnachtsgeschenke
Einzelhandel droht wieder Retouren-Flut
Weihnachtsgeschenk hin oder her – bei unliebsamen Geschenken halten es die meisten Deutschen auch in diesem Jahr mit der Devise: was nicht gefällt, das geht zurück zum Händler, ergab jetzt eine Umfrage.
Fast sechs von zehn befragten Deutschen werden ungeliebte Weihnachtsgeschenke nicht behalten.
Fast sechs von zehn befragten Deutschen werden ungeliebte Weihnachtsgeschenke nicht behalten.
Der Einzelhandel muss sich auch diesem Jahr im Anschluss an das Weihnachtsfest auf eine Welle von Retouren einstellen. So steht für 37 Prozent  der Bundesbürger heute bereits fest, dass sie Geschenke, die nicht gefallen, beim Händler zurückzugeben suchen werden. Das ergab jetzt eine repräsentative Umfrage des Branchenverbandes BITKOM, in deren Rahmen die ARIS Umfrageforschung GmbH 1.000 Deutsche ab 14 Jahren zu ihrem Umgang mit ungeliebten Geschenken befragt hat. Unattraktive Geschenke zu behalten, hat dagegen gerade mal ein Fünftel aller Deutschen vor (22%). Weitere 13 Prozent der Bundesbürger planen unliebsame Weihnachtsgaben weiter zu verschenken, und sieben Prozent der Deutschen haben vor, sie online zu verkaufen. Ein Fünftel der befragten Bundesbürger wollte hierzu keine Auskunft geben.

Wer Geschenke beim Händler zurückzugeben plant, sollte allerdings die Rückgabefrist beachten. „Ab dem Datum der Lieferung bleiben 14 Tage zur Rückgabe. In dieser Zeit kann der Besteller den Kaufvertrag widerrufen, wenn es der Beschenkte wünscht“, so der BITKOM. Dem Verband zufolge böten manche Händler allerdings auch längere, über die über die gesetzliche Regelung hinausgehende Rückgabefristen an. Werde daneben der Käufer bei seiner Bestellung nicht über das Widerrufsrecht informiert, verlängere sich die Frist. Dann reiche es, die Ware ohne Begründung zurückzuschicken. Ausgenommen vom Widerrufsrecht sind dem Verband nach Videos, Musik und Software, wenn die versandten Datenträger bereits aus der versiegelte Hülle entpackt wurden. Weitere Ausnahmen gelten unter anderem für verderbliche Waren wie beispielsweise Schnittblumen.

Auch rät der BITKOM stets das Kleingedruckte aufmerksam zu lesen, da in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Händler oft mehr als die gesetzlichen Standards stünden. So räumten manche Shops zum Beispiel Kunden auch eine unfreie Rücksendung oder kostenlose Abholung von bestellten Waren ein. Meist verlangten allerdings die Händler, dass die Retoure frankiert wird. Liegt der Bestellwert eine Ware über 40 Euro, erhielten Käufer das Porto erstattet. Außer die Ware ist noch bezahlt. Dann könne der Rücksender dem Verband nach auf den Portokosten sitzen bleiben. Gewährt der Online-Shop jedoch nicht nur ein Widerrufsrecht, sondern ausdrücklich ein „Rückgaberecht“, müsse der Händler die Kosten immer tragen. „Deshalb lohnt es sich, das Kleingedruckte in den Bestell-Unterlagen zu lesen – die Regelungen fallen nicht selten zum Vorteil der Kunden aus“, so der BITKOM. Daneben rät der BITKOM bei Retouren, nicht am Porto zu sparen. „Lieber ein versichertes Paket als ein unversichertes Päckchen – so lässt sich Ärger vermeiden, falls die Sendung nicht oder beschädigt beim Shop ankommt.“
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