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News, 14.01.2014
Kräftiges Orderplus
Unerwartet starker Zuwachs der Auftragseingänge in der Industrie
Der Auftragseingang in der deutschen Industrie hat im November nach dem Rückgang im Oktober deutlich zugelegt. Verantwortlich für das unerwartet hohe Auftragsplus war ein überdurchschnittlicher Umfang an Großaufträgen.
Im Zeitraum Oktober/November 2013 verzeichnete die Industrie erheblich mehr Bestellungen als in der gleichen Zeit des Jahres davor.
Im Zeitraum Oktober/November 2013 verzeichnete die Industrie erheblich mehr Bestellungen als in der gleichen Zeit des Jahres davor.
Der Aufwärtstrend bei den Bestellungen im produzierenden Gewerbe setzt sich fort. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf Basis vorläufigen Daten mitteilte, hat sich der Auftragseingang in der deutschen Industrie im November gegenüber Oktober preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,1 Prozent erhöht. Damit legte das Bestellvolumen deutlich stärker zu als von Ökonomen erwartet. Von Bloomberg befragte Volkswirte hatten lediglich im Median mit einem Orderplus von 1,5 Prozent gerechnet. Im Oktober hatten sich die Auftragseingänge, nachdem sie im September gestützt durch Großaufträge um 3,1 Prozent gestiegen waren, revidiert um 2,1 Prozent verringert.

Sowohl im In- als auch im Ausland legte die Bestelldynamik deutlich zu. So erhöhte sich der Auftragseingang aus dem Inland im November binnen Monatsfrist um 1,9 Prozent und die Auslandsnachfrage gegenüber Oktober sogar um 2,2 Prozent. Vor allem Investitionsgüter wurden deutlich mehr geordert. Hier verzeichneten die Produzenten im November einen Zuwachs der Bestellungen um 3,2 Prozent. Aber auch Konsum- und Vorleistungsgüter wurden stärker nachgefragt als im Oktober. Hier erhöhte sich der Auftragseingang im November binnen Monatsfrist um 2,1 Prozent bzw. 0,4 Prozent.

Im weniger schwankungsanfälligen Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September zeigt der Auftragseingang ebenfalls nach oben. In diesem Zeitraum kann die deutsche Industrie ein Orderplus von 0,4 Prozent verbuchen (Inland: -1,5 %; Ausland: +1,8 %). Zufrieden konnten auf Zweimonatssicht vor allem die Konsum- und Vorleistungsgüterproduzenten sein. Hier erhöhten sich die Orders im Oktober und November kumuliert um 2,3 Prozent bzw. 2,4 Prozent. In der Investitionsgüterindustrie fällt die Bilanz in der Zweimonatsbetrachtung trotz des kräftigen Auftragsschubs im November dagegen negativ aus. Hier unterschritt die Auftragseingang im Oktober und November das Volumen der vorangegangenen Monate um 1,0 Prozent.

Dass es mit dem Auftragseingang aufwärts geht, zeigt sich besonders deutlich im Vorjahresvergleich. So lag das Ordervolumen im Zeitraum Oktober/November 2013 arbeitstäglich bereinigt 4,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Dabei erhöhten sich die Orders aus dem Ausland mit einem Zuwachs um 5,5 Prozent knapp doppelt so stark wie der Auftragseingang aus dem Inland (+2,8 %).
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