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News, 11.10.2010
Umsatzstatistik
Export sorgt im Verarbeitende Gewerbe für Umsatzplus
Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland hat im August sowohl auf Monatssicht als auch auf Jahressicht einen deutlichen Umsatzanstieg verzeichnet. Umsatzmotor war vor allem der Export.
Größter Umsatzgewinner war im August neben der Automobilindustrie der deutsche Maschinenbau..
Größter Umsatzgewinner war im August neben der Automobilindustrie der deutsche Maschinenbau..
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufige Ergebnisse bekannt gab, stieg der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitende Gewerbe saison- und arbeitstäglich bereinigt im August gegenüber Juli um 1,8 Prozent. Dabei stieg der Umsatz mit der heimischen Wirtschaft auf Monatssicht um 0,2 Prozent, während im Außenhandel ein Umsatzplus von 3,5 Prozent zu Buche stand,  wobei sich die Exporte in die Eurozone um 4,0 Prozent und die ins restliche Ausland um 3,1 Prozent erhöhten. Im Juli war der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6 Prozent auf Monatssicht gestiegen.

Am stärksten stieg der Umsatz in der Automobilindustrie, die im Vergleich zum Juli preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt einen Umsatzplus von 7,9 Prozent verbuchte (Inland: +4,7%; Ausland: +9,8%). Dahinter folgten der Maschinenbau mit einem Umsatzzuwachs um 5,2 Prozent (Inland: +2,5%; Ausland: 7,0%) und Hersteller von chemischen Erzeugnissen mit einem Plus von 2,6 Prozent (Inland: +1,6%; Ausland: 3,3%). Gestiegene Umsätze verzeichneten zudem die Produzenten von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+2,2%), Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren (+1,5%) sowie Produzenten von Metallerzeugnissen (+ 1,0%). Gleiches galt für Lebens- und Futtermittelproduzenten (+0,8%)  sowie Betriebe im Bereich Metallerzeugung und -bearbeitung (+0,6%).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe preis- und arbeitstäglich bereinigt um 10,8 Prozent, nach 10,3 Prozent im Juli. Auch auf Jahressicht zeigt sich die stärkste Dynamik bei den Exporten, deren Volumen im August um 16,6 Prozent über dem Vorjahresmonat notierte und damit fast dreimal stärker anstieg als der Umsatz aus dem Inlandsgeschäft, der sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent erhöhte. „Dabei erhöhten sich der Absatz in die Eurozone um 11,9% und der Umsatz im Geschäft mit dem restlichen Ausland um 20,2%“, so das Statistikamt. Kumuliert von Januar bis August erzielte das Verarbeitende Gewerbe auf Jahressicht ein reales Umsatzwachstum um 10,1 Prozent, wobei auf das Inlandsgeschäft ein Umsatzplus von 6,1 Prozent und auf das Auslandsgeschäft ein Plus von 15,0 Prozent entfiel.
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