
Die Mehrzahl der Deutschen steht einem beruflichen Tapetenwechsel in Form von einer Tätigkeit im Ausland äußerst aufgeschlossen gegenüber. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Stellenbörse Monster, an der sich 5.242 Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligten. Danach gab rund die Hälfte der befragten deutschen Arbeitnehmer (49%) an, für ein paar Jahre einen Job im Ausland anzustreben, um die eigenen Karrierechancen zu verbessern. Ein weiteres Viertel der Befragten (24%) war nach eigener Auskunft schon im Ausland tätig und würde dies auch gerne nochmals tun. Nur eine Minderheit schließt einen Auslandsaufenthalt aus mangelndem Interesse (23%) bzw. weil „zu anstrengend“ (4%) grundsätzlich für sich aus.
„Ein beruflicher Aufenthalt im Ausland ist oft ein Sprungbrett für die Karriere im Inland. Der Mitarbeiter hat die Chance, seine Flexibilität und interkulturelle Kompetenz unter Beweis zu stellen, ganz abgesehen von den Fremdsprachkenntnissen, die er sich während eines längeren Auslandsaufenthaltes aneignen kann“, meint Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. Diese Meinung teilen auch die meisten Österreicher und Schweizer: Hier würde jeweils ebenfalls ein Großteil der Befragten (46%) gern beruflich ein paar Jahre international Erfahrung sammeln, während weitere 22 Prozent der Österreicher und fast ein Drittel der befragten Schweizer (30%) bereits für längere Zeit im Ausland waren und dies gerne wiederholen würden. Dass Auslandsaufenthalt zu anstrengend sei, erklärten hier nur jeweils drei Prozent. Weitere 29 Prozent der Österreicher und 25 Prozent der Schweizer hingegen haben daran schlichtweg kein Interesse.
Weitere Tipps zum Thema „International Bewerben“ bietet ein Online-Expertenforum des Karriereportals Monster. Unter http://forum.monster.de steht die Expertin Dr. Vera Bloemer ab dem 7. April allen Interessierten Rede und Antwort.