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News, 27.07.2012
Führungskräfte-Umfrage
Top-Management bleibt Frauen weiter meist verschlossen
In vielen Unternehmen werden Frauen, die im Management nach Höherem streben, weiter ausgebremst. Die Folge, wie eine Umfrage jetzt ergeben hat: Jede fünfte weibliche Führungskraft in mittlerer Führungsposition ist derzeit auf dem Sprung.
Für die große Mehrheit der Frauen im mittleren Management ist der Auftstieg in die 1. Führungsriege erklärtes Ziel.
Für die große Mehrheit der Frauen im mittleren Management ist der Auftstieg in die 1. Führungsriege erklärtes Ziel.
Trotz des akuten Fach- und Führungskräftemangels tun sich Frauen weiterhin beim Aufstieg in gehobene Führungspositionen schwer. So ergab jetzt eine Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert unter Frauen im mittleren Management, dass 51 Prozent der befragten Middle-Managerinnen glauben, schon mindestens einmal bei der Besetzung einer vakanten Führungsposition das Nachsehen gehabt zu haben, nur weil sie eine Frau ist. Für fast zwei Drittel ist der Aufstieg in das Top-Management von einem Unternehmen derzeit allerdings erklärtes Ziel. "Die regelmäßig und fast schon reflexhaft erhobene Behauptung, Frauen würden ja gar keine gehobenen Positionen anstreben, entpuppt sich damit als ein klares Vorurteil", sagt Studienleiter Bernhard Walter, Personalberater bei Rochus Mummert.

Der meist genannte Beweggrund von Middle-Managerinnen, den Sprung in das Top-Management des eigenen oder eines anderen Unternehmens zu verfolgen, ist der Befragung nach der Wunsch, die eigenen fachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten besser auszuschöpfen (72%). An zweiter Stelle steht das Bedürfnis, beruflich noch mehr Verantwortung zu übernehmen (67%), gefolgt von dem Bestreben, sich gehaltlich weiter zu verbessern (64%).  Rochus Mummert zufolge ergab in diesem Kontext die Befragung, dass die Mehrheit der befragten Managerinnen fest entschlossen ist, den Aufstieg in die erste Führungsebene bereits in den kommenden fünf Jahren zu erreichen.

Auch zeigt sich: Unternehmen, die ihren (weiblichen) Führungskräften unzureichende Karriereperspektiven bieten, treiben diese direkt in die Arme ihrer Konkurrenz. So plant der Umfrage zufolge ein Fünftel aller Frauen mit einer Führungsposition im mittleren Management, aufgrund des Fehlens von Entwicklungschancen, im Lauf der kommenden zwölf Monate einen Arbeitgeberwechsel. "Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten und schlechte Bezahlung gehören zu den wichtigsten Gründen, sich nach einer neuen Stelle umzusehen", so Walter. "Zeit also, mit alten Vorurteilen aufzuräumen und den Karrierewillen der Managerinnen als klassische Win-win-Situation ernst zu nehmen."
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