VOLLTEXTSUCHE
News, 28.05.2009
Umfrage
Stress raubt jedem fünften Deutschen nachts den Schlaf
Fast neun von zehn deutschen Arbeitnehmern leiden unter arbeitsbedingten Schlafstörungen. Der häufigste Grund, der Arbeitnehmern hierzulande ihren Schlaf raubt, ist einer aktuellen Umfrage zufolge die Suche nach einem neuen Job, gefolgt von zu viel Stress. Die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust hingegen treibt nur jeden Zehnten nächtens um.
Das Arbeitsleben nimmt viele Arbeitnehmer mittlerweile so sehr mit, dass die meisten nicht mehr richtig schlafen können. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Online-Karriereportals Monster, an der sich 36.004 Arbeitnehmer aus den USA, Kanada und Europa beteiligt haben. Danach leiden inzwischen weltweit 85 Prozent der befragten Arbeitnehmer infolge beruflicher bzw. arbeitsbedingter Problemstellungen unter Schlafstörungen. „Es ist äußerst besorgniserregend, zu sehen, wie viele Menschen arbeitsbedingt in ihrem Schlaf beeinflusst werden“, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide.

Schlafkiller Nr. 1 ist den Ergebnissen zufolge die Suche nach einem neuem Job, die aktuell rund jedem zweiten Arbeitnehmer (52%) Nachts den Schlaf raubt. An zweiter Stelle folgen die Belastungen im Job, die nach eigener Auskunft gegenwärtig jeden vierten Arbeitnehmer (23%) nicht im Bett zur Ruhe kommen lassen. Die Angst vor einer Kündigung bzw. dass der eigenen Arbeitsplatz verloren gehen könnte, lässt hingegen lediglich ein Zehntel der Befragten (10%) unruhig schlafen. Nur 15 Prozent der Arbeitnehmer können unberührt von Arbeit und Beruf problemlos schlafen, demnach die Arbeit keinen Einschluss auf ihr Schlafverhalten habe.
 
Besonders schwer zu schaffen macht der Stress den Finnen, von denen mehr als jeder Dritte der Befragten angibt, dass ihn die Belastungen des Arbeitsalltags noch im Schlaf verfolgen, sowie den Belgiern (33%) und Franzosen (32%), während bei den Deutschen nur rund jeder vierte Arbeitnehmer (18%) Stress als Grund für Schlafprobleme nennt. Demgegenüber scheint in Spanien vor allem die Arbeitssuche sehr belastend, demnach dieselbe acht von zehn befragten Spaniern (81%) aktuell den Schlaf raubt (Deutschland: 57%).
 
 „Auch wenn ein Jobwechsel in Krisenzeiten für viele Arbeitnehmer nicht in Betracht kommt, sollten sie trotzdem versuchen, eine möglichst ausgewogene Work-Life-Balance zu erreichen“, rät Bertolli. Die Polen scheinen da schon etwas weiter und – zumindest was das Schlafverhalten angeht - verhältnismäßig entspannt: So gab ein gutes Drittel der befragten Polen (36%) an, das Arbeitsleben habe auf das eigene Schlafverhalten keinen Einfluss. In Deutschland trifft dies derzeit nur auf jeden zehnten Arbeitnehmer zu (11%).
 
Quelle: Monster 

WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG