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News, 23.06.2009
Umfrage
Personalbeschaffung bleibt zentrales Thema
Trotz des im Zuge der Wirtschaftskrise im stärker um sich greifenden Stellenabbaus bleiben (hoch)qualifizierte Arbeitnehmer in Deutschland weiter Mangelware – zumal der Personalbedarf laut einer aktuellen Umfrage in vielen Unternehmen weiter steigt. Entsprechend tun sich viele Arbeitgeber bei der Personalbeschaffung schwer.
Qualifizierte Fach- und Führungskräfte sind weiter rar und heiß begehrt. Trotz Wirtschaftskrise suchen viele Arbeitgeber weiter Personal. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage, die das Karriere-Forum CampusConcept unter 144 personalsuchenden Konzernen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen durchgeführt hat. So berichteten ein Drittel der befragten Arbeitgeber (33%) von einem steigenden Bedarf an Mitarbeitern, und weitere vier Prozent sogar von einem stark erhöhten Personalbedarf. Bei rund der Hälfte bleibt der Personalbedarf nach eigener Prognose auf unverändert hohem Niveau (51%), wohingegen nur ein Zehntel der Befragten davon ausgeht, dass der Bedarf an neuen Mitarbeitern sinkt (12%).

„Der Personalbedarf im akademischen Bereich ist mehr denn je konjunkturunabhängig und wird zusätzlich angeheizt durch den Demografiewandel in Deutschland. Ab diesem Jahr gehen die Baby-Boomer in Rente. Das eröffnet viele Chancen für hochqualifizierte Bewerber,“ so Stefan Halbeisen, Gründer und Geschäftsführer von CampusConcept. Gerade solche aber werden immer mehr zur Mangelware. Denn die Bewerberqualität lässt nach Auskunft vieler Personaler oft zu wünschen übrig. So bewerteten rund sechs von zehn befragten Arbeitgebern (61%) die Qualität der Kandidaten nur als „mittelmäßig“, lediglich 39 Prozent hingegen nannten diese „gut“. Die am häufigsten genannten Kritikpunkte bei den Bewerbern: mangelnde Fremdsprachenkenntnisse, fehlende Praxiserfahrung sowie fehlende konkrete Vorstellungen über die beruflichen Anforderungen in der Praxis und die eigenen beruflichen Ziele.

„In einem globalen Arbeitsumfeld müssen Unternehmen mehr denn je auf Mitarbeiter zurückgreifen können, die nicht nur fachlich gut ausgebildet und Experte in ihrem Arbeitsfeld sind, sondern darüber hinaus in der Lage sind, sich auf dem internationalen Parkett souverän bewegen zu können“, erläutert Melanie Vogel, Karriere-Beraterin auf den KarriereMessen CampusChances und Redakteurin des internationalen Nachrichtenportals internationalStudentsClub. Von daher hätten die Anforderungen der Unternehmen was fachliche Qualifikation, Sprachkenntnisse und Praxiserfahrung angeht, auch unbedingt ihre Berechtigung und sollten von Bewerbern dementsprechend ernst genommen werden, so die Karriere-Expertin weiter.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gebe es indes für Unternehmen laut CampusConcept nur eine Konsequenz, um auch künftig als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden: eine Abkehr vom U-Boot-Recruiting, also dem Auftauchen immer dann, wenn Personal fehlt, hin zu einem langfristigen Engagement im Personal-Recruiting.

Quelle: CampusConcept

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