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News, 15.10.2010
Umfrage
Kein Tête-à-tête mit Arbeitskollegen in Social Networks
Die meisten deutschen Arbeitnehmer wünschen eine klare Trennung zwischen dem Privat- und Arbeitsleben – speziell in Social Networks: Freundschaften mit Arbeitskollegen über Facebook geht die Mehrheit lieber aus dem Weg, wie eine neue Umfrage belegt.
Ein Austausch mit Kollegen über Facebook kommt für die meisten Deutschen nicht in Frage (Bild: Screenshot-Ausschnitt von facebook.de)
Ein Austausch mit Kollegen über Facebook kommt für die meisten Deutschen nicht in Frage (Bild: Screenshot-Ausschnitt von facebook.de)
Die Mehrheit der Deutschen zieht bei ihren Social Network-Aktivitäten eine klare Grenze zwischen Arbeit und Privatem. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Stellenbörse Monster.de hervor, an der sich insgesamt 2.116 Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt haben. Danach erklärten 61 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer, strikt zwischen Arbeit und Privatleben zu trennen und deshalb auf Facebook grundsätzlich keine virtuellen Freundschaften mit Arbeitskollegen zu pflegen. Weitere 12 Prozent sind zwar auf Facebook mit dem eigenen Arbeitsumfeld in Kontakt, verwenden aber für Freunde und Kollegen unterschiedliche Profileinstellungen. Gut ein Viertel (27%) macht hier keine Unterschiede und nimmt auch Arbeitskollegen in die eigene Facebook-Freundesliste auf.

In Österreich sind Arbeitnehmer deutlich offener in Sachen Social Network-Austausch mit Kollegen. Hier sind es nur 45 Prozent, die ihre Arbeitskollegen aus dem eigenen Facebook-Netzwerk aussperren, während 55 Prozent in Sachen Facebook-Freundschaft mit Kollegen keine (20%) oder nur bei den Profileinstellungen (35%) private Grenzen ziehen. In der Schweiz verhält es sich es dagegen ähnlich wie in Deutschland. Hier liegt der Anteil derer, die zwischen Arbeit und Privatem eine klare Grenze ziehen, sogar bei 62 Prozent. Mit Arbeitskollegen auf Facebook eingeschränkt vernetzt sind sieben Prozent der Schweizer, während ein knappes Drittel (31%) in seiner Freundesliste auch Kollegen mit vollen Zugriffsrechten führt.

Gleich ob man sich nun mit Kollegen oder eng Vertrauten über Social Networks austauscht – speziell beim Thema Arbeit ist bei Posts laut Monster durchaus Vorsicht angebracht. „Das Internet vergisst nichts. Aus diesem Grund sollte man bedenken, welche Informationen man in sozialen Netzwerken preisgibt, schließlich ist die Zugriffsregelung nicht in allen Netzwerken transparent“, erklärte Marcus Riecke, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Gerade der Austausch von Informationen über den Arbeitgeber sollte online nur mit Bedacht erfolgen“, so Riecke weiter. Genau aus diesem Grund hätten viele Unternehmen klare Regeln zum Umgang mit Social Media aufgestellt.
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