VOLLTEXTSUCHE
News, 01.02.2013
Ungeliebte Vorgesetzte
Gros der Arbeitnehmer hält nichts vom eigenen Chef
Viele Arbeitnehmer würden, so sie könnten, ihrem Chef den Laufpass geben, ergab jetzt eine Umfrage. Demnach findet nur ein Viertel der befragten Arbeitnehmer, dass der eigene Vorgesetzte seine Position zu Recht bekleidet.
Niederschmetterndes Ergebnis für Manager und Führungskräfte:  Mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer weltweit würden ihren Vorgesetzten, wenn sie könnten, abwählen. Das geht jetzt aus einer Umfrage der Stellenbörse Monster unter weltweit 2.411 Arbeitnehmern hervor. Danach würde fast ein Drittel der Befragten (30%) die Führungsposition stattdessen mit sich selbst und rund ein Viertel (24%) mit einem Kollegen besetzen. Für weitere 21 Prozent der Arbeitnehmer wäre bei der Stellenneubesetzung ein ganz neuer, gegebenenfalls auch externer Kandidat die beste Lösung.

Das größte Selbstvertrauen im Hinblick auf die eigenen Führungsqualitäten offenbarten Arbeitnehmer in Mexiko: Hier traut sich fast die Hälfte der Befragten (46%) die Vorgesetztenrolle zu. Auch in Frankreich glaubt sich fast die Hälfte (45%) zum Chef berufen. Der Rest der Arbeitnehmer in Europa  ist in diesem Punkt nicht ganz so selbstbewusst: Im europäischen Durchschnitt würden sich nur 28 Prozent zum neuen Vorgesetzen wählen. „Wenn ein Arbeitnehmer nicht von der derzeitigen Führung überzeugt ist, sollte er langfristig durchaus Alternativen in Betracht ziehen. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, in eine andere Abteilung des Unternehmens zu wechseln, in der Vorgesetzte sind, denen ein guter Führungsstil nachgesagt wird“, so Mary Ellen Slayter, Karriereexpertin bei Monster. „Oder, falls das nicht möglich ist, kann der Arbeitnehmer auch Optionen außerhalb des Unternehmens erwägen.“

„Die Tatsache, dass ein so großer Teil der Befragten sich selbst in die Position des Chefs wählen würden, zeigt, dass viele Angestellte Selbstvertrauen und ein hohes Maß an Motivation haben. Das ist grundsätzlich positiv für jede Organisation“, sagt Mary Ellen Slayter, Karriereexpertin bei Monster. „Jedoch sollten sich Arbeitnehmer, die mit ihrem derzeitigen Vorgesetzten unzufrieden sind, fragen, ob ein solches Arbeitsumfeld ihre eigene Entwicklung und Karriere fördert. Wenn ein Arbeitnehmer nicht von der derzeitigen Führung überzeugt ist, sollte er langfristig durchaus Alternativen in Betracht ziehen. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, in eine andere Abteilung des Unternehmens zu wechseln, in der Vorgesetzte sind, denen ein guter Führungsstil nachgesagt wird. Oder, falls das nicht möglich ist, kann der Arbeitnehmer auch Optionen außerhalb des Unternehmens erwägen.“
WEITERE NEWS AUS DIESER KATEGORIE
NACHRICHTEN AUS ANDEREN RESSORTS
SUCHE
Volltextsuche





Profisuche
Anzeige
PRESSEFORUM MITTELSTAND
Pressedienst
LETZTE UNTERNEHMENSMELDUNGEN
BRANCHENVERZEICHNIS
Branchenverzeichnis
Kostenlose Corporate Showrooms inklusive Pressefach
Kostenloser Online-Dienst mit hochwertigen Corporate Showrooms (Microsites) - jetzt recherchieren und eintragen! Weitere Infos/kostenlos eintragen
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG