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News, 31.12.2013
Silvester-Grüße zunehmend digital
Erstmals mehr Neujahrsgrüße per E-Mail als per Post
Die E-Mail hat in der Beliebtheit klassische, Post-gestützte Neujahrskarten überflügelt: Erstmals wollen mehr Deutsche Grußbotschaften via E-Mail als per Post versenden. Stark im Kommen ist als Weg für Neujahrsgrüße auch die Videotelefonie.
Die gute alte Neujahrskarte via Post hat zwar noch ihre Fans, wird aber bei den Deutschen immer seltener. Wie eine Umfrage des Hightech-Branchenverbandes BITKOM ergeben hat, wollen zum Jahreswechsel 2013/2014 nurmehr 29 Prozent der Deutschen Neujahrsgrüße auf dem klassischen Postweg via Karte oder Brief versenden. 2011 hatten sich noch 35 Prozent der Deutschen die Mühe gemacht, Neujahrsgrüße mit der Post zu übermitteln, im Vorjahr waren es noch 31 Prozent. Damit fällt der Neujahrsgruß per Post im Ranking der in Deutschland genutzten Grußformen hinter SMS und E-Mail auf Platz 4 zurück. Mit Abstand beliebteste Form der Übermittlung von Grußbotschaften bleiben Telefonanrufe. Auf diesem Weg wollen 71 Prozent der Deutschen Neujahrsgrüße übermitteln. Auf dem zweiten Platz rangieren SMS-Nachrichten. Solche wollen 39 Prozent der Deutschen zum Jahreswechsel versenden. Auf Platz 3 und damit erstmals vor dem Gruß per Post rangiert der Neujahrsgruß per E-Mail. Auf diesem Weg will rund ein Drittel aller Deutschen (32 %) in diesem Jahr an Nahestehende zum Jahreswechsel Grüße übermitteln. Im Vorjahr nutzten diesen Weg für Neujahrsgrüße nur 30 Prozent der Deutschen, zum Jahreswechsel 2011/2012 erst gut ein Viertel (27 %).

„Elektronische Post wird in immer breiteren Bevölkerungskreisen auch als offizielles Einladungs-, Dankes- und Glückwunschschreiben genutzt und akzeptiert“, so BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Immer beliebter als Kommunikationsplattform für Neujahrsgrüße wird auch Social Web. So plant in diesem Jahr rund jeder fünfte Deutsche (19 %), entsprechende Grußbotschaften in Communities und Blogs zu posten. 14 Prozent der Deutschen wollen für Übermittlung ihrer Grüße eine Smartphone-App verwenden. Als Kommunikations- und Großform stark im Kommen sind daneben Videotelefonate. 10 Prozent der Deutschen wollen dieses Jahr zum Jahreswechsel solche führen. Im Vorjahr waren erst fünf Prozent, die Videotelefonie für Neujahrsgrüße nutzten. „Videotelefonate sind insbesondere dank Smartphone und Tablet Computer für viele Nutzer leichter geworden, zudem ist die Bild- und Tonqualität dank schneller Breitbandverbindungen spürbar gestiegen“, so Rohleder.

In welcher Form bzw. über welchen Weg die Neujahrsgrüße übermittelt werden, hängt jedoch auch stark vom Alter ab. So präferieren Jüngere zur Neujahrskommunikation eher digitale Medien, während Senioren lieber zum Hörer greifen oder ihre Neujahrsgrüße handgeschrieben auf dem Postweg übermitteln. So wollen von unter 30-Jährigen zwei Drittel (66 %) zum Jahreswechsel Grüße via SMS versenden,  von den über 65-Jährigen dagegen nur 11 Prozent. Auch planen 40 Prozent der unter 30-Jährigen Neujahrs-Posts in Social Media, den Versand von Briefen oder Neujahrskarten dagegen nur ein Fünftel (20 %). Zum Vergleich: Von den über 65-Jährigen wird fast jeder Zweite (45 %) Neujahrskarten oder –briefe schreiben.

Was Neujahresgrüße via SMS angeht, dürfte es jedoch auch dieses Jahr bei mancher SMS-Nachricht Verzögerungen geben. So wird die Zahl der SMS-Nachrichten zu Silvester einer BITKOM-Schätzung nach in diesem Jahr mit etwa 320 Millionen etwas höher liegen als im Vorjahr. „Der Anteil derjenigen, die SMS schreiben wollen, ist insgesamt leicht gestiegen, bei den Vielschreibern unter 30 Jahren bleibt er konstant bei 66 Prozent. Zudem haben immer mehr Handy-Besitzer eine Flatrate für Kurznachrichten“, so der Verband. Für das Jahr 2013 insgesamt betrachtet geht der BITKOM von rund 63 Milliarden versandte SMS-Nachrichten in Deutschland aus – rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr.
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