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News, 07.08.2014
Geschäftliche E-Mail-Kommunikation
E-Mail-Flut im Job für Gros der Deutschen kein Problem
Für die meisten Arbeitnehmer in Deutschland stellt die immer stärker zunehmende E-Mail-Kommunikation am Arbeitsplatz nach eigener Auskunft keine größere Belastung dar, hat der BITKOM jetzt ermittelt.
Stress-Treiber E-Mail? Anders als manch E-Mail-Geplagte(r) vielleicht vermuten würde, kommen die meisten Deutschen damit offenbar bislang noch ganz gut klar.
Stress-Treiber E-Mail? Anders als manch E-Mail-Geplagte(r) vielleicht vermuten würde, kommen die meisten Deutschen damit offenbar bislang noch ganz gut klar.
Nach Mitteilung des Hightech-Verbandes BITKOM gehen in Deutschland täglich an jede geschäftlich genutzte E-Mail-Adresse im Durchschnitt 18 E-Mails. Bei jedem Zehnten, der im Job per E-Mail kommuniziert, beläuft sich die Zahl der täglich eingehenden E-Mails sogar auf 40 oder mehr. Das geht aus einer im Auftrag des Verbandes durchgeführten repräsentativen Umfrage unter 1.006 Personen ab 14 Jahren hervor. Damit hat sich das E-Mail-Aufkommen am Arbeitsplatz binnen von drei Jahren fast verdoppelt: 2011 hatte sich die Zahl der täglich eingehenden E-Mails je geschäftlich genutztem E-Mail-Account lediglich auf 11 belaufen und nur gut jeder Zwanzigste (6 %) mehr als 40 jobrelevante Mails erhalten.

Entgegen vielfach gegenteiliger Berichte in den Medien kommt die große Mehrheit der befragten Office-Worker mit dem steigenden E-Mail-Aufkommen allerdings bisher noch recht gut klar. So empfinden zwei von drei Befragten (66 %) die E-Mail-Kommunikation im Job nach eigener Auskunft nicht als belastend. Gut ein Viertel (28 %) wünscht sich im Arbeitsalltag jedoch Zusatzangebote wie firmeninterne Social Networks, um die Zahl an E-Mails zu verringern. Eine kleine Minderheit von sechs Prozent würde sogar am liebsten geschäftlich ganz auf E-Mails verzichten und künftig ausschließlich soziale Kommunikationsplattformen nutzen.

„Manche E-Mail ließe sich im Arbeitsalltag leicht durch eine Chatnachricht oder einen Eintrag in internen Sozialen Netzwerken ersetzen“, kommentierte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf die Umfrageergebnisse. „Unabhängig von den technischen Voraussetzungen in den Unternehmen sollte sich jeder fragen, ob für den jeweiligen Kommunikationsanlass E-Mail das richtige Medium ist und wie lange die Adressatenliste wirklich sein muss“, so der Verbandschef.
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