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News, 28.06.2013
Umfrage Internetnutzung
Deutsche setzen auf Vergleichsrecherche im Internet
Nach einer Umfrage wenden Internetnutzer in Deutschland im Durchschnitt mehr als einen halben Tag im Monat für Produkt- und Leistungsvergleiche im Internet auf. Auch Stellenangeboten und Arbeitgebern fühlen viele durch vergleichende Recherchen online auf den Zahn.
Bei elektronischen Geräten wird am liebsten im Internet verglichen und recherchiert.
Bei elektronischen Geräten wird am liebsten im Internet verglichen und recherchiert.
Keiner kauft die Katze gern im Sack. So auch die Deutschen nicht. Schon gar nicht, wenn sich mit dem Internet die Chance bietet, Angebote zu vergleichen. Deutsche Internetnutzer nehmen diese Möglichkeit auch gerne wahr, ergab jetzt eine repräsentative Umfrage von YouGove im Auftrag der Stellenbörse Monster.de.  So bringt in Deutschland jeder Internetnutzer im Monat durchschnittlich 6,7 Stunden im Internet mit dem Vergleich von Produkt- und Leistungsangeboten zu. Besonders beliebt ist die Vergleichsrecherche im Internet bei elektronischen Geräten. Bei solchen stellen rund drei Viertel aller Deutschen (74 %) im Netz Vergleiche an. Dahinter folgen Flüge, Reisen und Hotels (61 %) sowie Versicherungen (53 %). Aber auch Karriere- respektive Joboptionen werden gerne online einer Gegenüberstellung unterzogen: Hier führen immerhin rund vier von zehn Befragten im Internet vergleichende Recherchen durch (39%).

Besonders hohen Stellenwert genießen Vergleiche bei Versicherungen und der Wahl des Stromanbieters. Hier würden 72 Prozent der Deutschen nach eigener Auskunft niemals eine Entscheidung treffen, ohne im Vorfeld Vergleiche angestellt zu haben. Ebenfalls Pflicht für eine Mehrheit sind vergleichende Recherchen vor einem Autokauf (64 %), vor Reisebuchungen (63 %) und vor dem Abschluss von Krediten (57%).  Vor einem Arbeitgeberwechsel entsprechende Vergleiche anzustellen, ist dagegen nur für 35 Prozent ein absolutes Muss. Bei der Wahl von Ärzten stellen sogar nur 19 Prozent vor einer Entscheidung Recherchen zu Alternativen an.

Bei Job-Vergleichen zählt an erster Stelle das Gehalt

Wichtigstes Kriterium beim Vergleich von Stellenangeboten und der Attraktivität von potenziellen Arbeitgebern ist das Gehalt: 69 Prozent der Deutschen nennen dies beim Job-Vergleich als wesentlichen Faktor. Zweitwichtigster Aspekt ist die Entfernung der Arbeitsstätte vom eigenen Wohnort (62 %), gefolgt von der Attraktivität der Arbeitszeiten (56 %) sowie der Qualität der Vorgesetzten und Kollegen (46 %). Die Branche und die Aufstiegschancen fließen dagegen lediglich bei 35 Prozent beziehungsweise 30 Prozent in die Bewertung ein. Die Unternehmensgröße fällt bei Job-Vergleichen lediglich bei 17 Prozent ins Gewicht.

Beim Blick auf die Geschlechter zeigt sich allerdings, dass Frauen  beim Bewerten eines Jobs und Arbeitgebers tendenziell bestimmte Kriterien stärker gewichten als Männer. Das gilt besonders für den Faktor Arbeitszeiten: Sie sind für 59 Prozent der Frauen bei der Job-Wahl ein entscheidender Aspekt, bei den Männern zählen diese dagegen nur für 51 Prozent beim Job-Vergleich. Die Entfernung zur Arbeitsstätte spielt bei den Frauen (64 %) ebenfalls öfter eine Rolle als bei Männern (61 %). Die Aufstiegschancen und die Branche sind für Frauen mit einem Anteil von 27 Prozent bzw. 33 Prozent an Nennungen dagegen seltener entscheidend als für Männer (33 % bzw. 38 %).

Auch wer mit seinem Job zufrieden ist, vergleicht


Wenn Arbeitnehmer einen Stellenwechsel in Betracht ziehen, heißt das nicht zwangsläufig, dass sie unzufrieden sind. So sagte in der Umfrage nur eine kleine Minderheit von vier Prozent, mit ihrer aktuellen Arbeitssituation vollkommen unzufrieden zu sein, während sich die Mehrheit von 56 Prozent zufrieden zeigte („sehr zufrieden“: 36 %; „eher zufrieden“: 20 %). „Trotzdem hält die gute Stimmung die Arbeitnehmer nicht davon ab, sich auf dem Markt umzusehen“, so Monster. Allerdings zeigte die Befragung auch, dass Frauen weniger oft mit ihrem Job zufrieden sind, als Männer. So zeigten sich von letzteren 59 Prozent mit ihrer aktuellen Arbeitsstelle „eher“ oder „sehr“ zufrieden, von den Frauen hingegen nur 53 Prozent.
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