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News, 04.06.2009
Umfrage
Attraktiver Arbeitsplatz ist wichtiger als das Gehalt
Für mehr als zwei Drittel aller deutschen Arbeitnehmer steht das Gehalt im Rahmen der Entscheidung, ob sie einen Job annehmen, nicht an erster Stelle. Nur jeder fünfte Deutsche schließt Gehaltseinbußen kategorisch aus und würde selbst im Falle dessen, dass er seinen Arbeitsplatz verliert, grundsätzlich keine schlechter bezahlte Stelle akzeptieren.
Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zufolge befinden sich derzeit 1,3 bis 1,5 Millionen deutsche Arbeitnehmer in Kurzarbeit und haben dementsprechend zurzeit Gehaltseinbußen zu verzeichnen. Noch schwerer trifft es jene, die aufgrund der Wirtschaftskrise ihren Arbeitsplatzes verloren haben und nun Arbeitslosengeld beziehen. Entsprechend stellt sich vielen Arbeitnehmern aktuell die Frage: Was, wenn ich selbst von Kurzarbeit betroffen bin oder meinen Job verliere? Wäre ich bereit, um meinen Job halten oder einen neuen Job zu finden, auch Gehaltseinbußen hinzunehmen? Für die absolute Mehrheit deutscher Arbeitnehmer heißt die Antwort: Ja! Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Online-Karriereportals Monster hervor, an der sich mehr als 4.000 Arbeitnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligten haben. Danach wiegen einerseits die Attraktivität der Arbeit und andererseits die Sicherheit, zumindest einen Arbeitsplatz zu haben, für die Mehrzahl der Befragten schwerer als die Höhe des Gehalts.

Ledigllich für jeden fünften Deutschen (20%) kommen selbst im Falle eines Jobverlustes, nur um einen Arbeitsplatz zu haben, Gehaltseinbußen nicht in Frage. Demgegenüber würde jeder Dritte angesichts der Krise bei einem neuen Job Gehaltsabstriche machen. Mehr als die Hälfte der befragten deutschen Arbeitnehmer macht dagegen eigener Gehaltsansprüche von der Attraktivität der Stelle abhängig, wonach die Höhe des Gehalts bei ihnen erst an zweiter Stelle kommt.

In Österreich und der Schweiz zeigt sich ein ähnliches Ergebnis. Auch dort würde die Mehrzahl der Befragten vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise bei einem neuen Job Gehaltseinbußen akzeptieren: Lediglich jeder fünfte Österreicher (20%) und rund jeder achte Schweizer (13%) schließt Gehaltsabstriche aus, während für 61 Prozent der schweizerischen und 58 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer vor allem die Attraktivität der Stelle zählt.

„Viele Arbeitnehmer schrauben angesichts der Wirtschaftskrise ihre Gehaltsansprüche runter“, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Ein attraktiver Job, in dem man sich verwirklichen kann, ist derzeit für viele offensichtlich wichtiger als ein hohes Gehalt.“

Quelle: Monster

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