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News, 17.01.2011
Umfrage
Arbeitgeber setzen beim Recruiting verstärkt auf Web 2.0
Knapp jeder dritte Arbeitgeber in Deutschland setzt zur Personalbeschaffung mittlerweile auch auf Social Networks. Von den großen Unternehmen nutzt sogar bereits die Mehrheit Web 2.0-Portale als Recruiting-Instrument.
Am populärsten sind Social Networks zur Gewinnung neuer Mitarbeiter bei Arbeitgebern aus dem ITK-Bereich.
Am populärsten sind Social Networks zur Gewinnung neuer Mitarbeiter bei Arbeitgebern aus dem ITK-Bereich.
Social Networks wie Facebook, StudieVZ und Xing gewinnen als Recruiting-Plattform immer stärker an Bedeutung. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Aris Umfrageforschung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Unternehmen aller Branchen hervor. Danach schrieben im Jahr 2010 bereits rund drei von zehn befragten Arbeitgebern (29%) offene Stellen in Social Networks aus. Im Jahr davor war dieser Anteil noch bei 12 Prozent gelegen. „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, kommentierte  BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die neuen Zahlen. Das rapide wachsende Interesse von Arbeitgebern an Social Networks kommt indes für Scheer nicht überraschend. „Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen“, so der BITKOM-Präsident.

Besonders hohen Stellenwert genießt das Engagement in Social Networks bei Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. In dieser Größenklasse nutzten im vergangenen Jahr sogar bereits rund sechs von zehn befragten Arbeitgebern (58%) Web 2.0-Portale zur Personalbeschaffung. Bei den kleineren Firmen waren es dagegen nur 29 Prozent.  Auch zwischen den Branchen unterscheidet sich der Nutzungsgrad zum Teil erheblich: Während in der ITK-Branche bereits 41 Prozent der Unternehmen Social Networks als Recruiting-Plattform nutzen, trifft dies im Baugewerbe auf gerade einmal 16 Prozent der Arbeitgeber zu.

Das wichtigste Medium für die Veröffentlichung von Stellenangeboten sind aber weiter Online-Stellenbörsen wie Stepstone, Monster oder auch das Jobportal der Bundesagentur für Arbeit. Hier schreiben fast drei Viertel aller Unternehmen (75%) offene Stellen aus. Dahinter folgt die eigene Website. Auf ihr veröffentlichten im vergangenen Jahr zwei Drittel der befragten Arbeitgeber vakante Jobs. Weitere 55 Prozent der deutschen Firmen schalteten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen, 23 Prozent in branchenspezifischen Online-Stellenmärkten und 20 Prozent in Fachmagazinen (Print). Damit rangierten Social Networks unter den von Arbeitgebern zum Recruting genutzten Online-Instrumenten mittlerweile auf Platz 3.
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