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Pressemitteilung

Umfrage: 2. Gesundheitsmarkt wird Treiber im Gesundheitswesen

Die Gesundheitsbranche ist mit einem Umsatzvolumen mit über 400 Mrd. €, über 5,9 Millionen Beschäftigten und über 520.000 meist kleinen und mittelständischen Unternehmen mittlerweile die größte Branche in Deutschland.
(PM) Vilsbiburg, 25.05.2011 - In den letzten Jahren sind aus den Versicherten bzw. (potentiellen) Patienten nicht nur zunehmend Kunden geworden, sondern auch bislang eng in einem Teilmarkt verwurzelte Unternehmen wie z.B. Pflegeeinrichtungen, stellen sich plötzlich die Frage: Wie können wir mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten um Kunden zu gewinnen und zu halten oder auch qualitativ und kostenseitig attraktive Angebote zu entwickeln?

Vor diesem Hintergrund hat die dostal & partner management-beratung gmbh, Vilsbiburg, im Frühjahr 2011 erstmalig bei einer Befragung Akteure aus 29 Teilmärkten aus dem 1. und 2. Gesundheitsmarkt einschl. Kostenträgern und B2B-Unternehmen befragt. An der Online-Umfrage nahmen 462 ausnahmslos hochrangige Entscheider teil. Die Umsatz-, Mitarbeiterstruktur, die Unternehmensform und die Umsatzanteile im 1. und / oder 2. Gesundheitsmarkt der befragten Unternehmensvertreter spiegeln die breite Vielfalt der Akteure wider.

Aus den Ergebnissen lassen sich einige Kernaussagen formulieren:

Die bislang übliche isolierte Betrachtung von Sektoren oder „nur“ dem 1. oder 2. Gesundheitsmarkt schließt sich künftig bei zahlreichen Fragestellungen für fast alle Teilmärkte aus. Jeder zweite Akteur im Gesundheitswesen sieht, dass die Geschäftsentwicklung des eigenen Schwerpunktmarkts stark von der Entwicklung in anderen Teilmärkten abhängig ist. Die Verflechtungen der einzelnen Teilmärkte sind massiv: So sind selbst Unternehmen im Bereich Medizinische Labore mit den niedrigsten Verflechtungsgrad noch mit weiteren 15 Teilmärkte verflochten. Die jeweiligen Top 5 und Last 5 der beeinflussenden Teilmärkte variieren von Teilmarkt zu Teilmarkt recht stark und zeigen erste Tendenzen für weitere Verflechtungen bis hin zu innovativen Geschäfts- und Kooperationsmodellen auf.

Die Geschäftsentwicklung der nächsten fünf Jahre wird in den Teilmärkten vergleichbar positiv wie in den letzten Jahren erwartet. Ausnahmen sind lediglich PKVen, Allgemein- und Fachärzte, Pharmahersteller und -Großhandel sowie einige sonstige B2B-Marktteilnehmer (u.a. Medizintechnische Labore, die unter einem hohen Konzentrations- und Kostendruck stehen). Die für die nächsten 5 Jahre besonders positive Geschäftserwartung der Investoren wird die Dynamik in zahlreichen Bereichen des Gesundheitssystems nennenswert verstärken. Die Investoren sind heute bereits in mindestens 16 von 29 Teilmärkten aktiv.

Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Geschäftsentwicklung in nahezu allen Teilmärkten sind erwartungsgemäß die Gesundheitspolitik (mittels den Leitschiffen GKV / PKV mit einem €-Gesamtvolumenanteil von rd. 45%) und die allgemeine Wirtschaftsentwicklung. An jeweils dritter Stelle folgen in den einzelnen Teilmärkten jedoch das Qualitäts- und Kostenbewusstsein der Verbraucher, die Professionalisierung des Wettbewerbs und das Aufbrechen der sektoralen Grenzen. Überraschend werden die IT-Innovationen nur von den Befragten aus den IT-Unter-nehmen selbst als Haupteinflussfaktor gesehen. Die einzelnen Teilmärkte schätzen IT-Innovationen als Markttreiber hingegen deutlich zurückhaltender ein.

Bereits jeder vierte Experte nennt als Treiberfaktor für die Marktentwicklungen in den 29 Teilmärkten konkrete Treiber- bzw. Leuchtturm-Unternehmen. Jeweils drei von vier Experten machen (noch) den gesamthaften Trend durch die jeweilige allgemeine Marktentwicklung für die Marktdynamik verantwortlich. Aufgrund des relativ kurzen Planungshorizonts in allen Teilmärkten ist jedoch bereits in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Zunahme von innovativen Teilmarkt-übergreifenden Ansätzen und Geschäftsmodellen einzelner Unternehmen bzw. Kategorien von Unternehmen (z.B. private Klinikbetreiber) zu rechnen.

Die Zunahme des Wettbewerbs in allen Teilmärkten, die Vernetzung der Teilmärkte so-wie die Kosten- und Umsatzprobleme veranlassen zwei von drei Unternehmen ihre Strategie anzupassen bzw. sogar zu wechseln. Die Unternehmen wollen damit die erkennbaren Chancen im wachsenden Gesundheitsmarkt nutzen.

Die hohe Zustimmung zu den abgefragten Handlungsoptionen für eine positive Unter-nehmensentwicklung zeigt, dass langfristig im 1. und 2. Gesundheitsmarkt „nichts bleibt wie es heute ist“. Die TOP 5 sind: Kooperation mit Partner entlang der Wertschöpfungskette, kommunale und regional Teilmarkt-übergreifende Zusammenarbeit, Kooperation auf der gleichen Wertschöpfungsebene und Zusammenarbeit / Verbünde im eigenen Teilmarkt und Einkaufsgenossenschaft).

Rd. 75% der Entscheider halten Kooperationen strategisch für unersetzlich bzw. fast unersetzlich. Dies wird zu enormen, heute noch nicht absehbaren Impulsen, für eine weitere Vernetzung und Verflechtung der Teilmärkte führen. Diese Kooperationen werden häufig auch in Beteiligungen oder Gründung von gemeinsamen Tochterunternehmen münden.

Eine Leserprobe zur Umfrage finden Interessiert unter www.dostal-partner.de
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Herr Dipl.-Kfm. Adrian W.T. Dostal
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