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Übervorteilung bei Bestattungen

(PM) bundesweit, 05.03.2010 - Die billigste Bestattung ist in Deutschland nicht unter 2.260 Euro zu haben, die teuersten Bestattungen kosten 25.500 Euro. Das geht aus einer Erhebung der Verbraucherinitiative für Bestattungskultur Aeternitas e. V. aus Königswinter (NRW) vor, die dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net vorliegt. Angebote, die darunter liegen, gelten demnach als unrealistisch und unseriös.

Convent "Die Verbraucherinitiative" warnt ausdrücklich vor Lockangeboten von Bestattern zum Beispiel über 499 Euro. Das böse Erwachen käme dann regelmäßig bei Extras wie Friedhofsgebühren, Grabstein, Trauerfeier und Blumenschmuck. Durchschnittlich käme man da schnell auf 5.000 Euro. Allein ein Kiefernsarg kostet nicht unter 400 Euro und wird auch schon mal mit 1.000 Euro berechnet. In Edelholz schwanken die Särge zwischen 1.000 und 3.500 Euro.

Jeder Buchstabe auf dem Grabstein schlägt zwischen 8 und 30 Euro zu Buche. Die Preise für die Steine selbst schwanken zwischen 300 und 4.000 Euro. Auch vielbeworbene Auslandsbestattungen in Spanien und der Türkei, die angeblich nur 1.000 Euro kosten würden, liegen am Ende dann regelmäßig bei 4.000 Euro.

Die Friedhofsgebühren schwanken regional sehr stark:

Die Beisetzung in einem Erdgrab kostet in Frankfurt/Oder 206 Euro, in Bonn dagegen 1.055 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Grabstelle: in Frankfurt/Oder 486 Euro und in Bonn 1.540 Euro. Eine anonyme Urnenbeisetzung bekommt man in Schweinfurt für 44 Euro und in Köln für 217 Euro. Für die Grabnutzung der anonymen Urne kommen in Schweinfurt noch einmal 76 Euro dazu, in Köln 1.285 Euro.

GoMoPa - Tipp:

Rechnen Sie das Angebot mit allen Einzelpositionen durch und passen Sie auf, dass alle notwendigen Kosten auch dabei sind. Man sollte sich von mehreren Bestattern ein Angebot geben lassen und sie vergleichen.

Vor allem: Mit unverbindlichen Kostenaufstellungen (Positionen, die mit einem zirka angegeben sind) sollte man sich nicht abfinden. Bestehen Sie auf einen verbindlichen, unterschriebenen Kostenvoranschlag für den Endpreis einschließlich Mehrwertsteuer. Dazu sind Bestatter verpflichtet. Falls sich der Bestatter weigern sollte, hilft eine Beschwerde beim Ordnungsamt.

Letztes Hemd für 125 Euro?

Viele Bestatter ziehen dem Toten gerne ein Totenhemd an, weil sie daran gut verdienen - und verschweigen die Möglichkeit, die eigene Kleidung zu nutzen. Ein solches Totenhemd kostet im Einkauf zirka 10 bis 20 Euro, wird aber für 80 bis 125 Euro verkauft.

Warum sollte man nicht dem Toten eine eigene Kleidung anziehen? Der Lieblingspullover, die Strickjacke, die er oder sie jeden Abend getragen hat, die Uniform der Freiwilligen Feuerwehr oder Jeans und T-Shirts sind passend. Auch wenn es heißt, das letzte Hemd hat keine Taschen, muss man nicht gleich ein neues kaufen.
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