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Pressemitteilung

Über den Pegida-Shitstorm

Pegida erntet Shitstorm wegen Kinderschokolade zur Europameisterschaft
(PM) St.Gallen, 03.06.2016 - Anlässlich der Europameisterschaft im Juni diesen Jahres hatte Ferrero auf seinen Verpackungen der Kinderschokolade mit entsprechenden Kinderfotos der Nationalspieler geworben – eine Steilvorlage für Pegida-Anhänger, Unverständnis zu demonstrieren. „Dass mittlerweile allein eine Sonderaktion von Kinderschokolade die Pegida-Anhänger in Aufruhe versetzt, ist beinahe lächerlich“, so PR-Experte Michael Oehme. Ausgelöst wurde der Shitstorm durch einen Post der Gruppe "Pegida BW - Bodensee". Diese hatten sich mit den Worten, die Werbung würde „vor Nichts Halt machen“ über die Kinderbilder von zwei Schachteln, auf denen der BVB-Spieler Gündogan und der Bayern-Verteidiger Boateng abgebildet sind, beschwert. Dies löste eine Welle der Empörung aus und nicht oft wurden Dinge wie „Kaufe ich nicht mehr" oder „das muss ein Fake sein" kommentiert. Diese Trotzreaktionen gingen sogar so weit, dass ein Nutzer fragte ob die neuen Verpackungen als "Warnungen vor Terroristen" dienen sollen.

Unterdessen merkt Michael Oehme an: „Paradox an der Beschwerde ist doch die Tatsache, dass dem Fußball in Deutschland eine klar patriotische Rolle zukommt und die Spieler von rechten Pegida-Anhängern für ihre Herkunft verurteilt werden“. Erfreulich an der Sache seien aber die starken Gegenstimmen und der Shitstorm, den Pegida durch entsprechend rassistische Aussagen ausgelöst hat. „Ich freue mich jetzt schon auf die Fußball EM. Ich fordere hiermit Stadionverbot für Pegidaanhänger!", schreibt beispielsweise ein Twitter-User. Sozialpsychologe Rolf van Dick kann sich die Empörung über die Kinderschokolade folgendermaßen erklären: "Es ist allgemein bekannt, dass sehr konservative Menschen eher skeptisch gegenüber Veränderungen sind." Von daher passe eine Abbildung von schwarzen oder türkisch-stämmigen Fußballern nicht in das klassische Bild, das diese Menschen von Deutschland haben. „Fakt ist auch, dass gerade der Fußball in Deutschland häufig mit Diskriminierungen zu kämpfen hat“, so Oehme weiter. Am wichtigsten sei es laut Michael Oehme stark, aber mit Verstand gegenzuhalten. So auch das Fußballmagazin 11 Freunde, die twitterten und eine Kinderschokolade für Rassisten entwarfen.
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ÜBER MICHAEL OEHME

Michael Oehme, Dipl. Betriebswirt (FH) hat sich nach Führungsfunktionen im öffentlichen Dienst und bei einem Bertelsmann-Unternehmen 1996 als Werbe- und Kommunikationsberater (Spezialisierung Finanzsektor) selbständig gemacht. Er war ...
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