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UNESCO: Kuppelpavillon mit epasit gedämmt

Im Muskauer Badepark wurden das historische Badehaus und der dazugehörige Eisenvitriol-Brunnen restauriert. Eine besondere Herausforderung war die Innendämmung der gebogenen Außenwand von zehn Meter Länge mit epatherm Platten.
(PM) Ammerbuch, 18.05.2015 - Von November 2014 bis Mai 2015 wurde der denkmalgeschützte Kuppelpavillon mit epatherm restauriert. Er gilt als Symbol der seit 1823 bestehenden Muskauer Kur- und Badetradition. Die Sanierungskosten für Kuppelbau und Eisenvitriolbrunnen belaufen sich schätzungsweise auf 300.000 Euro. Nach den steinernen Löwen auf der Rampe am Neuen Schloss und den Sanierungsarbeiten am Portal des Alten Schlosses war dies der dritte Bauabschnitt, den der Förderverein Fürst-Pückler-Park Bad Muskau e.V. mit Spenden von Partnervereinen, Stiftungen und der Bevölkerung unterstützte. An der Giebelseite des Gebäudes wird nach der Restaurierung wieder die 1822 entdeckte Eisenvitriolquelle fließen. Im Innern des Kuppelbaus soll eine Ausstellung zum Badepark ihren Platz finden. Der Park in Bad Muskau liegt auf beiden Seiten der Neiße und zählt seit 2004 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Innendämmung im Kuppelbau

Im Pavillon galt es, die Innenseiten sämtlicher Außenwände zu dämmen. Die Arbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben, den Zuschlag erhielt die Firma Bernd Lehmann Außenputz und Innenputz aus Wilthen. Auf 130 m² Wandfläche kamen epatherm Dämmplatten in einer Stärke von 30 mm zum Einsatz. Um die rund zehn Meter lange, gebogene Wand des Kuppelbaus zu dämmen, sägten die Fachunternehmer die Wohnklimaplatten in 80 bis 100 mm breite Streifen. Fensternischen wurden mit 20 mm starken Leibungsplatten verkleidet.

epatherm-System: Besonderheit und Verarbeitung

Das Innendämmsystem epatherm basiert auf mineralischem Calciumsilikat. Neben der wärmedämmenden Wirkung sind die druckfesten Platten zudem schallhemmend und nicht brennbar. Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese wieder an die Raumluft ab. Ihre „Pufferwirkung“ verhindert die Bildung von Schimmel und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Im Kuppelpavillon wurden die Platten von Mitarbeitern der Firma Lehmann vor Ort gesägt, grundiert und mit epatherm Systemkleber vertikal an der Wand angebracht. Zur Dämmung der Fensterleibungen kam die robuste Plattenlösung epatherm etl zum Einsatz.

Geschichte des Bad Muskauer Parks

Nördlich von Görlitz erschuf Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) ein beachtliches Gartenreich. Er hatte den Orient bereist und träumte davon, eine Parklandschaft mit orientalischen Einflüssen zu gestalten. Der rund 700 Hektar große Park auf beiden Seiten der Neiße umfasst den Schloss-, Bade- und Bergpark auf deutscher Seite sowie Unterpark, Arboretum und Braunsdorfer Felder auf polnischer Seite. In der Parkanlage nahm die Kurtradition von Muskau ihren Anfang. 1822 war dort die Eisenvitriolquelle entdeckt worden, deren Wasser Heilung versprach. Der Kuppelbau selbst entstand später, er wurde 1914 unter den von Arnims fertiggestellt. Bis 1930 diente er als Lese- und Wartebereich für das benachbarte Moorbad. Nach dem Krieg wurden die angrenzenden Flügel abgerissen oder teilweise abgetragen.
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