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Pressemitteilung

Tutoren im MBA-Fernstudium an der Open University Business School sorgen für den Praxisbezug

(PM) Köln, 27.10.2010 - Derzeit studieren rund 500 deutsche Manager im Fernstudium für ihren MBA an der britischen Open University. Weltweit sind es über 5000 Fach- und Führungskräfte, die an dem dreifach akkreditierten MBA-Studium teilnehmen. Auch in Deutschland werden die MBA-Studentinnen und -Studenten, die neben ihrem Beruf eine flexible Studienmöglichkeit ohne herkömmliche Unipräsenzpflicht suchen, von akademischen Tutoren betreut.

Einer von den 30 deutschen OU-MBA-Tutoren ist Johannes Hofinger aus München. Der 43jährige studierte Jura in Salzburg und machte seinen MBA an der Boston University in den USA. Hauptberuflich ist er seit 16 Jahren Geschäftsführer einer Unternehmensberatung. Bereits seit 14 Jahren unterrichtet er als Dozent an der Open University Business School Finanzstrategie und internationale Rechnungslegung für Unternehmen (IFRS). An vier Wochenenden pro Semester treffen sich seine 15 bis 20 MBA-Studenten in Frankfurt und Wien. Unter seiner fachlichen Anleitung erarbeiten sie in der Gruppe u.a. Themen aus den Bereichen Unternehmensanalyse, Unternehmensbewertung und Risikomanagement, präsentieren und diskutieren diese im Plenum. Außerhalb der Tutorien wird die Zusammenarbeit durch moderne elektronische Konferenzsysteme der Hochschule sowie durch Online-Module unterstützt.

Die Studenten kommen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen von mittelständischen und multinationalen Firmen aus der IT- und Telekommunikations-, Pharma-, Automobil- oder Konsumgüterbranche. Etwa ein Drittel ist im öffentlichen Sektor beschäftigt, beispielsweise bei nationalen und internationalen Organisationen.

Als akademischer Tutor ist Johannes Hofinger nicht nur für die Lehre und die Beurteilung der Studierenden zuständig. Wesentlich ist für ihn auch die Unterstützung und das Feedback beim Studium sowie die persönliche Begleitung und Motivierung seiner MBA-Studenten. Denn viele müssen sehen, wie sie erfolgreich Studium, Job und Familie unter einen Hut bringen. Das zeichne sie gegenüber vielen Vollzeit-Studenten aus und beweise echtes Managementtalent, erklärt der Tutor. „Neben Motivation und Lernhilfe geht es mir aber besonders darum, bei meinen Studenten Begeisterung für das Fach zu wecken, damit sie die Hürde Finanzwissenschaften gut meistern“, sagt Hofinger. Der aktuelle, reale Praxisbezug ist für ihn das A und O. Der OU-MBA zeichnet sich nach seiner Ansicht deshalb besonders aus, weil er von Praktikern (Tutoren) für Praktiker (Studenten) gemacht sei. Dadurch erübrige sich häufig die bei anderen MBA Schools so beliebten synthetischen „Case Studies“. In den Tutorien seien genügend aktuelle Beispiele und Probleme zur Diskussion vorhanden. „Das Lernen an realen Beispielen bietet einen unschätzbaren Vorteil für die Studenten“.

So bespricht der Finanztutor auch Themen, die aktuell seine Studenten beschäftigen. Das sind unter anderem die Auswirkungen der derzeitigen Finanzkrise, das Regelwerk Basel III, die Problematik der Ratingagenturen oder die umstrittenen Vergütungsregelungen für Manager.

Als ein weiteres Plus sieht Hofinger die enge Zusammenarbeit mit den ehemaligen MBA-Absolventen der Open University, von denen es weltweit mittlerweile 21.000 gibt. In den letzten Jahren hätten in Deutschland viele OU-Alumni ihre eigene Firma gegründet, um dort ihr MBA-Wissen anzuwenden. Immer häufig suchen viele von ihnen den Kontakt zu den ehemaligen OU-Tutoren und MBA-Studenten. Dadurch entstünden nicht nur neue, wertvolle geschäftliche Kontakte und Beziehungen, sondern vor allem ein aktueller, praxisbezogener Wissenstransfer, der auch in die Tutorien mit einfließe. „Dies ist ein großer langfristiger Vorteil des OU-Systems – sowohl für die MBA-Studenten als auch für ihre Dozenten“, erklärt Johannes Hofinger.

Weitere Informationen unter 089/89 70 90 48 oder unter www.open.ac.uk/germany
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