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Pressemitteilung

Trotz(t) der Krise: Die Welt ist voller Chancen – wenn man sie sieht!

Angesichts der aufkommenden Finanz- und Wirtschaftskrise in die Zukunft zu schauen, gilt vielen als eine Flucht vor der Realität, ja sogar als nutzlose Spielerei.
(PM) Eltville, 06.10.2011 - "Dennoch ist genau dies notwendig, um heute die Chancen zu erkennen, die wir heute und morgen nutzen können", hält Dr. Pero Micic, Vorstand der in Eltville am Rhein ansässigen FutureManagementGroup AG, dagegen. "Ein Großteil der heutigen Probleme haben wir dadurch geschaffen, dass wir nicht ernsthaft und zielgerichtet über die Zukunft nachgedacht, sondern nur im Hier und Jetzt agiert haben. Wir müssen unseren Zeithorizont erweitern und unsere Krisen-Fixierung überwinden, um heute langfristige Lösungen zu entdecken und zu entwickeln", argumentiert der Zukunftsmanager.

Wer die Welt nicht nur durch die Risikobrille, sondern durch die Chancenbrille betrachtet, wundert sich zuweilen, wie dynamisch trotz aller Krisenlähmung technologische Neuentwicklungen voranschreiten und schon jetzt völlig neue Perspektiven eröffnen. Insbesondere entlang der ökologischen Trends im Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz entstehen neue innovative Produkte, Leistungen und Lösungen, von denen wir alle in Zukunft profitieren können. Ein Beispiel aus der Zukunftsforschung sind Neuentwicklungen im Bereich Elektromobilität. Mit den Elektrofahrzeugen für den Kurzstreckenverkehr hat sich eine neue, moderne Fahrzeugklasse, die "Short Distance Vehicle (SDV)", etabliert. Doch die Hersteller gehen deutlich weiter: Sie verstehen sich nach einigen Jahren der bloßen Lippenbekenntnisse wirklich als Mobilitätsdienstleister und integrieren, wie etwa BMW, auch Car-Sharing-Modelle in ihre Angebote. Daimler steigt über seine Marke Smart außerdem in das Geschäft mit E-Bikes ein und will diese Produkte vielleicht künftig in sein eigenes Car-Sharing-Projekt Car2go integrieren. Die E-Bikes sollen 2012 auf den Markt kommen.

Völlig neue Perspektiven zur Energieversorgung eröffnet der im Juli vor der Küste Schottlands in Betrieb genommene Wellen-Energie Generator "Oyster800". Der 20 Meter lange Generator produziert nonstop und umweltfreundlich 800 kW Energie und könnte im großen Maßstab genutzt werden. Sogar Abwasserreinigungsanlagen können mithilfe moderner Technik künftig Energie erzeugen: Die Biotechnikfirma Emefcy hat eine Brennstoffzellentechnik auf Basis von Mikroorganismen entwickelt, bei der die Bakterien ihre Nahrung direkt aus dem Abwasser beziehen. Damit könnte im Idealfall die für die Abwasserreinigung notwendige Energie in der Kläranlage selbst produziert werden, was die Kosten um 30 bis 40 Prozent senken würde.

Auch im Gesundheitssektor bieten technologische Innovationen neue ökonomische Möglichkeiten. Die Firma AliveCor aus Seattle hat in diesem Jahr eine kabellose Hülle für Apples iPhone 4 vorgestellt, mit der man, zusammen mit der passenden App, ein Elektrokardiogramm (EKG) schreiben kann. Laut Hersteller hat die EKG-Messung annähernd dieselbe Qualität wie die Überwachungsgeräte in Krankenhäusern. Dies wäre ein enormer Fortschritt, denn Hülle und App sollen nur um die 100 US-Dollar kosten – ein Bruchteil von dem, was ein handelsübliches EKG-Gerät kostet. Wenn gefährliche Unregelmäßigkeiten bei der Messung diagnostiziert werden, zeigt das iPhone eine entsprechende Warnung an. Der Benutzer kann anschließend das EKG als PDF-Dokument per E-Mail an den zuständigen Kardiologen versenden. So wäre eine viel engmaschigere Überwachung von Herzpatienten möglich – zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten. "Insgesamt", so ist sich Pero Micic sicher, "wird der E-Health-Markt, gerade auch wegen der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft, ein Boomsektor der Zukunft werden."

Das kontinuierliche Wachstum von Wissen wird nach Ansicht des Zukunftsmanagers die Spielräume des Menschen weiter vergrößern und auch falsche Annahmen korrigieren. So wurde kürzlich nachgewiesen, dass effiziente und großangelegte Systeme zur Wassernutzung gerade auch in Dürregebieten die Nahrungsproduktion deutlich verbessern können. "Ergebnisse wie diese sind wichtig", sagt Micic, "nicht, weil sie schon eine fertige Lösung liefern, sondern weil sie deutlich machen, dass viele Probleme, die wir gemeinhin als 'natürlich' und oft als unveränderbar ansehen, sehr wohl gelöst werden können." Nach Ansicht des Zukunftsmanagers lässt sich die Liste vielversprechender Erkenntnisse und Entwicklungen beinahe unendlich fortsetzen. Ob sich all diese Visionen realisieren lassen, weiß natürlich niemand mit Gewissheit. "Das sind alles zunächst nur Chancen, und es liegt an uns, sie zu nutzen und dabei die nötigen Risiken einzugehen. Unser Problem heute ist nicht, dass wir in der Welt keine positiven Entwicklungen und Chancen haben. Das Problem ist vielmehr, dass unsere Wahrnehmung und unsere Kreativität durch die nächste aufkommende Krise getrübt sind. Wer nicht den Antrieb hat, bis zum Horizont zu schauen, wird sich aus schwierigen Situationen im Hier und Jetzt nicht herausarbeiten können."
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