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News, 24.10.2017
Trend zu Highend-Smartphones
Smartphone-Verkaufspreise auf Rekordhoch
Der Umsatz mit Smartphones legt weltweit weiter zu und hat im dritten Quartal ein Allzeithoch erreicht. In Westeuropa zeigt sich allerdings beim Absatz eine Sättigung im Smartphone-Markt. In Mittel- und Osteuropa sowie in Lateinamerika zieht die Nachfrage nach Smartphones dagegen weiter an.
Der Studie nach zeigt sich beim Smartphone ein klarer Trend zu Premiumprodukten und -funktionen.
Der Studie nach zeigt sich beim Smartphone ein klarer Trend zu Premiumprodukten und -funktionen.
Im dritten Quartal 2017 wurden weltweit so viele Smartphones verkauft wie noch nie. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wurden zwischen Juli und September dieses Jahres weltweit rund 367 Millionen Smartphones über den stationären Handel und das Internet abgesetzt. „Im Vergleich zu allen von GfK erfassten dritten Quartalen war dieser Zeitraum trotz geringeren Wachstums der mit der höchsten absoluten Nachfrage“, so das Konsumforschungsinstitut. Rekordzahlen wurden vor allem in Lateinamerika registriert. Hier erhöhte sich der Absatz von Smartphones gegenüber dem dritten Quartal 2016 um elf Prozent auf 27,8 Millionen Geräte. Auch in Mittel- und Osteuropa legte der Absatz mit einem Plus von neun Prozent auf 22,3 Millionen Geräte kräftig zu. In Westeuropa ging der Absatz von Smartphones dagegen deutlich zurück. Auch in Deutschland verlor der Smartphone-Boom an Fahrt. Der Umsatz mit Smartphones zog allerdings dank weiter aufwärtsgerichteter Verkaufspreise weiter an. Mit einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal um sieben Prozent erreichte der durchschnittliche nicht subventionierte Verkaufspreis im dritten Quartal 2017 einen neuen Rekordwert.

"Die Absatzzahlen für Smartphones sind zwar in einigen Regionen gesunken. Gleichzeitig führte der Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises aber zu einer Wertsteigerung des Smartphone-Marktes. Das sind gute Nachrichten für Hersteller, besonders in Regionen wie Westeuropa, wo die Marktsättigung zu geringeren Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr geführt hat“, so Arndt Polifke, Global Director für Telekommunikation bei GfK. Wie Telekommunikationsexperte weiter ausführt, lege die Branche nun den Schwerpunkt auf den Absatz von Premiumgeräten. „Weltweit führende Marken wie Apple, Google, HTC, Huawei, LG, Moto, Nokia, Samsung und Sony haben bereits Premium-Modelle im Angebot oder bringen in Kürze neue auf den Markt, damit ihre Kunden auf diese ‚Flagship‘-Geräte aufrüsten“, so Polifke. Gleichzeitig legten Kunden immer mehr Wert auf Premiumausstattung und -funktionen. „Bei Produktneuheiten werden Themen wie Wasser- und Staubschutz, erhöhte Batterieleistung und Speicher, hochauflösende Ton-, Kamera- und Videokapazität, randloses Design und neuartige biometrische Sensoren eine wichtige Rolle spielen."

Trend zu Highend-Smartphones treibt Umsatz in Westeuropa weiter in die Höhe


In Westeuropa gingen im dritten Quartal 2017 insgesamt rund 30,9 Millionen Smartphones über die digitalen und stationären Ladentheken. Das waren sieben Prozent weniger als im dritten Vierteljahr 2016 und zugleich der vierte Rückgang in einem Quartal in Folge. Für das Gesamtjahr 2017 erwartet die GfK beim Smarphone-Absatz ebenfalls einen Rückgang von sieben Prozent. In Großbritannien und Frankreich dürfte der Smartphone-Markt noch mehr an Schwung verlieren. Hier wird der Smartphone-Absatz 2017 sogar um acht Prozent geringer ausfallen als im letzten Jahr.

Der Umsatz mit Smartphones legt allerdings sowohl in Deutschland als auch in Westeuropa insgesamt 2017 weiter zu. Nach einem Zuwachs um vier Prozent im dritten Quartal erwartet die GfK für das Gesamtjahr 2017 sogar ein Umsatzplus von sechs Prozent. Grund für das weitere Umsatzwachstum bei zugleich rückläufigen Smartphone-Absatzzahlen ist ein klarer Trend zu Highend-Smartphones: „Eins von acht im dritten Quartal 2017 verkauften Smartphones kostete über 900 US-Dollar, im Vergleich zu nur einem von 16 Geräten im Vorjahreszeitraum“, so die GfK.

cs/GfK; Bild:
Lupo / pixelio.de
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