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Termingeldanlagen unter der Lupe

Sichere Geldanlagen sind in ihrer Bedeutung für private Sparer wichtiger denn je. Die Finanz- und Eurokrise mit der Teilenteignung von Sparern, wie vor kurzem in Zypern, hat dazu geführt, dass sichere Anlagen boomen.
(PM) Berlin, 24.05.2013 - Neben dem Tagesgeld ist das Termingeld eine interessante Alternative, die viele Vorteile bietet.

Was ist Termingeld?

Termingeld bezeichnet eine Geldanlage, die für einen zeitlich festgelegten Zeitraum getätigt wird. Der Anleger geht mit der Bank einen Vertrag ein und überträgt ihr das Geld für die Laufzeit des Vertrags. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Termingeldern:

- Beim weit verbreiteten Festgeld vereinbaren die Vertragspartner zu Beginn des Sparvertrags die Laufzeit der Anlage. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Geld inklusive Zinsen ausgezahlt. Der Zinssatz wird zu Beginn festgelegt und ist nicht variabel. Bei einer vorzeitigen Auszahlung des Geldes fallen Gebühren an oder die Verzinsung verfällt komplett. Der Anlagezeitraum kann auch verlängert werden, allerdings wird dann der Zinssatz angepasst.

- Als Alternative gibt es das Kündigungsgeld, das keine feste Laufzeit hat. Das Geld wird hier für unbegrenzte Zeit angelegt. Der Sparvertrag kann jederzeit gekündigt werden, allerdings muss der Kunde noch 1-3 Monate warten, bis er über das Geld verfügen kann. Beim Kündigungsgeld ist der Zinssatz variabel.

Quelle: www.sparkasse.de/privatkunden/vermoegensaufbau/termingeld.html

Die Vor- und Nachteile von Termingeld

Im Gegensatz zum Tagesgeldkonto hat Termingeld einen grundsätzlichen Nachteil: Das angelegte Geld steht nicht zu freien Verfügung. Es ist für einen festgelegten Zeitraum in der Kontrolle der Bank und kann nur unter hohen Verlusten durch eine Kündigung vor dem Ende des Vertrags wiedererlangt werden. Dieser Nachteil wird von den Banken teilweise durch eine höhere Verzinsung wettgemacht. Insbesondere beim Festgeld kommt hinzu, dass auch der Zinssatz festgelegt ist. Das heißt: Ihr Geld ist vor Marktschwankungen sicher. Sollte sich das Zinsniveau nach unten entwickeln, entstehen Gewinne, steigt es hingegen, kann es gegenüber einem Tagesgeldkonto sogar zu Verlusten kommen. Darüber hinaus verlangen viele Banken für Termingeld einen Mindestanlagebetrag (in der Regel etwa 5000 Euro).

Vor dem Abschluss des Vertrags

Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, müssen gewisse Dinge beachtet werden, da die Vertragskonditionen später nicht geändert werden können. Dazu gehört natürlich die Laufzeit, die gut geplant sein will. Wichtige Ereignisse und Ausgaben in der unmittelbaren Zukunft müssen in Betracht gezogen werden. Zudem sind steuerliche Fragen von Betracht. Jede Privatperson verfügt über einen Sparfreibetrag von 801 Euro pro Jahr. Sollte die Verzinsung darüber liegen, ist mit erheblichen Einbußen zu rechnen. In diesem Zusammenhang ist auch das Intervall zu beachten, mit dem die Zinsen ausgeschüttet werden. Eine häufige Ausschüttung sorgt für höhere Einnahmen durch den Zinseszins. Wenn die Zinsen nicht mindestens jährlich sondern gesammelt am Ende des Vertrags ausgeschüttet werden, ist die Gefahr deutlich höher, dass der Sparfreibetrag überschritten wird und Steuerbelastungen anfallen.

Aktuelle Zinssätze

Zuletzt hat das Termingeld an Beliebtheit eingebüßt. Das lag vor allem an dem anhaltend sehr niedrigen Zinsniveau, wodurch sich langfristige Anlagen kaum lohnen. Termingelder sollten wenn möglich immer in Zeiten mit hohem Zinsniveau abgeschlossen werden, da diese in schwächeren Phasen weiter den hohen Zinssatz besitzen. Zurzeit bieten einige Kreditinstitute einen Zinssatz von bis zu 2,7% auf Termingelder, allerdings unter hohen Auflagen. Etablierte Banken zahlen meistens rund 1% Zinsen.

Für wen eignet sich das Termingeld?

Schlussendlich hängt es von jedermanns finanzieller Situation ab, ob ein Termingeld Sinn macht. Wer sich für ein Termingeld entscheidet, muss finanzielle Planungssicherheit haben. Die Anlageform macht nur Sinn, wenn feststeht, dass das angelegte Geld innerhalb des Vertragszeitraums nicht benötigt wird.

Ansonsten können alle Sparer mit einem gewissen Mindestsparvermögen vom Termingeld profitieren. Es bietet sichere Geldanlagen zu guten Zinssätzen. Da finanzielle Engpässe niemals komplett ausgeschlossen werden können, ist es sinnvoll, eigenes Vermögen zwischen Tagesgeldkonto und Festgeldkonto aufzuteilen. So kann ein Kompromiss aus Flexibilität und hoher Verzinsung erreicht werden.
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