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News, 02.07.2013
Telefonieren mit Webcam
Fast jede fünfte Deutsche nutzt Videotelefonie
Rund jeder dritte Internetnutzer in Deutschland telefoniert von Zeit von Zeit per Internet mit einer Webcam. Am häufigsten erfolgt die Videotelefonie am Notebook über den Dienstanbieter Skype.
Einziger Haken bei der kostenfreien Videotelefonie: Beide Gesprächspartner müssen den gleichen Dienstanbieter nutzen.
Einziger Haken bei der kostenfreien Videotelefonie: Beide Gesprächspartner müssen den gleichen Dienstanbieter nutzen.
Telefonieren mit Live-Bild über eine Webcam – die Internettelefonie macht’s möglich. Bereits rund 17 Millionen Deutsche nutzen mittlerweile, zumindest hin und wieder, Videotelefonie. Das ergab jetzt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. Dabei verwenden 91 Prozent der Nutzer für ihre Videotelefonate die kostenfreie Software des Internettelefonie-Anbieters Skype. Weitere zur Videotelefonie genutzte Dienste sind Facebook (13 %), Apple FaceTime (8 %) und Google Hangout (5 %) oder sonstige Dienste (7 %). Von den Jüngeren wird Facebook häufiger zur Live-Bild-Kommunikation genutzt: In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen nutzt jeder Fünfte (20 %) die Video-Chatfunktion des Social Networks, in der Gruppe der 30- bis 44-Jährigen tut dies rund jeder Sechste (18 %).

Mehr als zwei Drittel der Videotelefonierer führen ihre Webcam-Telefonate über einen Laptop (69%). Bei 41 Prozent erfolgt die Videotelefonie auch über stationäre Computer. Knapp ein Viertel führt Videotelefonate auf dem Smartphone (23%), und jeder Fünfte nutzt Skype & Co. auf seinem Tablet (19%). TV-Geräte und Festnetz-Telefone mit integriertem Bildschirm werden dagegen zur Videotelefonie bislang nur selten verwandt: Sie nutzen für Videotelefonate gerade einmal vier Prozent beziehungsweise ein Prozent der Videotelefonierer.

„Vor allem die Videotelefonie auf mobilen Endgeräten wird künftig stark zunehmen“, prognostizierte BITKOM-Geschäftsleiter Marco Junk. Treiber der mobilen Nutzung von Videotelefonie sind dem Verband zufolge die neue super-schnellen LTE-Verbindungen. Sie machen auch auf Smartphones hochauflösende und ruckelfreie Videotelefonate möglich.

Was Verbraucher in Sachen Videotelefonie beachten sollten

Voraussetzung zur Nutzung von Videotelefonie ist eine schnelle Internetverbindung. Langsame Internetzugänge würden dem Verband zufolge in der Regel nicht unterstützt oder bieten nur eine mangelhafte Bildqualität. Wer über seinen stationären Rechner telefonieren möchte, benötigt einen Kopfhörer mit Mikrofon und eine Webcam. „Bei vielen Notebooks, Smartphones und Monitoren ist diese heute bereits integriert oder einfach über einen USB-Anschluss anzuschließen“, so der BITKOM.

Um in puncto Kosten bei der monatlichen Provider-Rechnung keine böse Überraschung zu erleben, sollten Videotelefonierer darüber hinaus über einen Internetzugang mit monatlichem Pauschaltarif verfügen. Dann sind Videotelefonate über Dienste wie zum Beispiel Skype, Apple FaceTime oder Google Hangout nämlich völlig kostenfrei.

Wichtig ist zudem bei der Wahl des Dienstanbieters zu berücksichtigen, welcher Dienst vom Gros der Freunde, Bekannten und Familienangehörigen genutzt wird. In der Regel funktionieren Videotelefonate über kostenfreie Dienste dem Verband zufolge nämlich nur, wenn die Gesprächspartner die gleiche Plattform nutzen. „Nutzer von Apples FaceTime können beispielsweise niemanden erreichen, der ausschließlich bei Skype angemeldet ist“, so der Verband.

Des Weiteren empfiehlt der BITKOM, regelmäßig Virenschutz und Firewall zu aktualisieren sowie die Sicherheitseinstellungen des Routers zu aktivieren. „Die meisten Videotelefonie-Angebote sind verschlüsselt“, so der Verband.
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